15. August 2026 – dpa

Konferenz

Wenn Maschinen lernen – tausende KI-Forscher in Bremen

Wie kann künstliche Intelligenz unser Leben verbessern? Dieser Frage gehen Forschende aus aller Welt nach. Nun treffen sie sich in Bremen.

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Weltweit forschen Fachleute zu Künstlicher Intelligenz. (Symbolbild)

Die neueste Forschung rund um Künstliche Intelligenz (KI) steht im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Bremen. Bis Freitag werden bei der IJCAI-ECAI rund 2.800 KI-Fachleute aus etwa 40 Ländern und Gebieten erwartet, wie die Organisatoren mitteilten. Demnach reisen Experten etwa aus den USA, China, Großbritannien und Japan an.

Die Veranstaltung gilt als Forum für geprüfte wissenschaftliche Forschung auf internationalem Spitzenniveau. Den Veranstaltern zufolge haben angenommene Beiträge eines der anspruchsvollsten Begutachtungsverfahren der KI-Forschung durchlaufen. «Diskutiert werden neue Methoden, Modelle und Systeme, mit denen Maschinen lernen, schlussfolgern, wahrnehmen, handeln und mit Menschen oder anderen technischen Systemen interagieren», hieß es. In Vorträgen werden Forschungsergebnisse vorgestellt.

Die Veranstalter verweisen darauf, dass viele Themen zentrale Fragen der kommenden Jahre betreffen – etwa den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in den Bereichen Gesundheit und Medizin, im Bereich Robotik und beim Thema Nachhaltigkeit. An der Konferenz nehmen führende Fachleute teil, die auch in nationalen und internationalen Beratungsgremien und wissenschaftlichen Akademien aktiv sind.

Erkenntnisse werden veröffentlicht und können in politische Debatten und Standards einfließen, auch wenn auf der Veranstaltung selbst keine politischen Entscheidungen getroffen werden. Zum Rahmenprogramm der Konferenz gehören Angebote für die Öffentlichkeit, in denen es darum geht, sich über Künstliche Intelligenz zu informieren.

Zum Auftakt der Veranstaltung gibt es bis Montag (17. August) Workshops auf dem Campus der Universität Bremen. Dann folgt die wissenschaftliche Hauptkonferenz von Dienstag bis Freitag. Die Veranstaltung gilt als eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu Künstlicher Intelligenz. Sie fördert den Austausch und ermöglicht neue Erkenntnisse und Kooperationen.

Für die Ausrichtung der Konferenz gab es ein internationales Bewerbungsverfahren, bei dem Bremen überzeugte. «Hier in Bremen kommen die richtigen Kompetenzen zusammen, die für die aktuellen Fragen der KI-Forschung zentral sind», sagte die Leiterin des Lokalen Organisationskomitees, Professorin Tanja Schultz von der Universität Bremen, laut Mitteilung. Als Beispiele nannte sie die anwendungsnahe Robotikforschung sowie KI-Forschung im Bereich Raumfahrt und für maritime Technologien.

Bremen sei im Bereich KI international vernetzt und arbeite mit vielen Forschungseinrichtungen zusammen. Der Standort stehe für kurze Wege und enge Zusammenarbeit, so die Professorin. Zum lokalen Organisationskomitee gehören Wissenschaftler des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und der U Bremen Research Alliance, einem Zusammenschluss, der die Uni Bremen mit dreizehn außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbindet.

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