02. August 2026 – dpa

Unfälle und viele Reisende

Wacken-Fans und Urlauber - Viel Reiseverkehr Richtung Süden

Mehr als eine Stunde länger unterwegs: Vor allem auf den Routen Richtung Süden rund um Hamburg kommt es nicht nur wegen des Reiseverkehrs zu langen Wartezeiten.

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Die Hauptreisezeit in den Sommerferien hat sich in Norddeutschland bemerkbar gemacht. Vor allem Richtung Süden war am Sonntag viel Geduld gefragt. (Foto vom 31. Juli)

Auf den Autobahnen rund um Hamburg mussten die Autofahrer am Sonntagnachmittag teils viel Geduld mitbringen. Vor allem auf den Straßen Richtung Süden stockte der Verkehr, wie ein Mitarbeiter der Verkehrsleitzentrale in Hamburg sagte. «Wir haben Reiseverkehr und Rückreiseverkehr aus Wacken.» Deshalb staute es sich beispielsweise auf der A7 in Richtung Elbtunnel in der Spitze auf rund neun Kilometern.

Erschwerend kam auf der A23 bei Halstenbek im schleswig-holsteinischen Kreis Pinneberg eine Sperrung nach einem schweren Unfall hinzu. Die Reise in den Süden verlängerte sich aufgrund der vollen Autobahnen zeitweise um mehr als eine Stunde.

Auch auf der A1 von Lübeck nach Hamburg fuhren die Fahrzeuge teils Stoßstange an Stoßstange. Im Bereich der Süderelbbrücke ging es den Angaben zufolge in der Spitze auf rund sieben Kilometern deutlich langsamer vorwärts.

In Richtung Norden war ebenfalls zu spüren, dass derzeit alle 16 Bundesländer Sommerferien haben und deshalb viele Menschen auf den Autobahnen unterwegs sind. Kurz vor dem Elbtunnel auf der A7 verlängerte sich die Fahrtzeit um gut 20 Minuten. Auf der A1 Bremen - Hamburg waren die Fahrzeuge ebenfalls deutlich langsamer unterwegs als üblich.

In Wacken hatte die Abreise bereits in der Nacht begonnen. Nach Polizeiangaben verlief der Verkehr zunächst ohne größere Beeinträchtigungen. Punktuell gab es auch Verkehrskontrollen. «Die Einsatzkräfte appellieren an alle Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, ihre Fahrt nur anzutreten, wenn sie uneingeschränkt fahrtüchtig sind.» Das 35. Wacken Open Air (W:O:A) war in der Nacht zu Ende gegangen. Es war mit 85.000 Besucherinnen und Besuchern ausverkauft.

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