19. Oktober 2026 – dpa
Bei einer Auseinandersetzung zwischen vier Frauen in Stade geht ein zur Hilfe eilender Mann zu Boden. Er zieht sich dabei eine Kopfverletzung zu und überlebt nur dank einer Reanimation.
Er wollte einen handgreiflichen Streit zwischen vier Frauen schlichten - und musste am Ende reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden: Beim Versuch, den Sturz einer der vier Frauen zu verhindern, ist ein Mann in Stade so unglücklich gefallen, dass er sich am Kopf verletzt und sofort das Bewusstsein verloren hat. Das Unglück ereignete sich bereits in der Nacht zum Samstag.
Nach Mitteilung der Polizei übernahmen eine Beamtin und ihr Kollege aus einem eintreffenden Streifenwagen die Reanimation. Zweimal habe die Atmung des Mannes ausgesetzt. Bei der dritten Reanimation habe der 42-Jährige nach Einsetzen der Atmung einen Krampfanfall erlitten. Der inzwischen eingetroffene Rettungsdienst habe dann die medizinische Versorgung übernommen, hieß es. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und war erst am späten Samstagabend wieder ansprechbar.
Dem Unfall vorausgegangen war ein Streit in einer Bar unter vier Frauen. Nachdem zwei Frauen die Bar verlassen hatten, folgten ihnen die beiden anderen. Schließlich habe sich eine Rangelei entwickelt, bei der sich die Frauen gegenseitig schubsten und an den Haaren zogen. Eine Frau setzte ein Pfefferspray ein und entriss einer anderen deren Handtasche. In dem Moment stießen der 42-Jährige und ein weiterer Mann dazu und wollten einschreiten. Zwei der vier Frauen seien unerkannt geflüchtet.