12. August 2026 – dpa
Ein nächtlicher Brand einer Lagerhalle richtet massive Schäden an. Die Feuerwehr kann Schlimmeres verhindern. Die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.
Ein Brand einer Lagerhalle in Hannover hat einen Schaden von geschätzt etwa zwei Millionen Euro verursacht. Die Brandermittler gingen nach den bisherigen Untersuchungen von vorsätzlicher Brandstiftung aus, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde bei dem Großbrand niemand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Nacht standen Fahrzeuge und Teile des Firmengebäudes in Flammen. Das Feuer griff dann auf weitere Teile der Lagerhalle über, es gab mehrere Explosionen - vermutlich wegen dort gelagerter Gasflaschen.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an und brachte den Brand unter Kontrolle. Laut Feuerwehr wurde ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude dank des schnellen Eingreifens verhindert. Die Lagerhalle wurde demnach jedoch stark beschädigt, außerdem mehrere Fahrzeuge. In der Halle waren ein Handwerksbetrieb mit Autowerkstatt sowie eine Firma für Schwimmbadbau untergebracht.
Weil zeitweise viel Rauch aufstieg, wurden die Anwohner vorsorglich alarmiert. Luftmessungen der Feuerwehr ergaben jedoch, dass für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Die Behörde sucht nach dem Großbrand mögliche Zeugen, die in der Nähe verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.