29. Oktober 2026 – dpa
Der Herbst zeigt sich in den kommenden Tagen vielerorts von seiner grauen Seite. Was ein Hochdruckgebiet damit zu tun hat - und wo trotzdem die Sonne scheint.
Jede Menge Nebel und sinkende Temperaturen: Hoch «Jurij» sorgt auf den letzten Metern des Oktobers vielerorts für eher trübes Herbstwetter. Durch das Hochdruckgebiet wehe kaum Wind, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Nebelschwaden aus den kühlen Nächten haben es deshalb schwer, sich am Tag aufzulösen. «So können sich Nebel und Hochnebel in einigen Regionen auch ganztags halten», teilte ein DWD-Meteorologe mit.
Das zeigt sich auch bei den Temperaturen: Im Dauernebel bleiben sie oft unter 10 Grad. Anders sieht es dort aus, wo sich die Sonne trotzdem blicken lässt, denn dort wird es mild bis sehr mild. «Die besten Chancen auf das freundliche Herbstwetter hat man in den westlichen und südwestlichen Landesteilen», so der DWD-Meteorologe. Heute soll es nachmittags vor allem im Südwesten gebietsweise länger sonnig werden, am Freitag auch in Nordrhein-Westfalen.
Am Wochenende mischt wegen eines Tiefdruckgebiets dann auch noch Regen mit. Etwas nass wird es vor allem im Osten und Südosten, aber auch im Rest des Landes zieht sich die Sonne bis Sonntag zunehmend zurück. Auf der Nordseite des Thüringer Walds, des Erzgebirges und der Alpen könne es auch mal länger regnen, in den Hochlagen des Bayerischen Waldes und der Alpen sogar schneien.
Zudem wird es noch kühler: Im Alpenvorland liegen die Höchsttemperaturen bei um die 7 Grad, im Nordwesten um die 12 Grad. Dieser Trend setzt sich laut DWD auch in der neuen Woche fort. Regional sei dann Frost in Bodennähe möglich.