10. September 2026 – dpa

Expressionismus

Zehn überraschende Fakten zu Franz Marc

Franz Marc prüfte die Reinheit seiner Farben mit einem Prisma und verkaufte Antiquitäten, um zu überleben. Welche weiteren Geheimnisse birgt das kurze Leben des weltberühmten Expressionisten?

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Franz Marc war berühmt für seine leuchtend bunten Tierbilder. (Archivbild), Foto: picture alliance / dpa

Ob Pferd, Kuh, Reh oder Fuchs – die farbenprächtigen Tierbilder des Expressionisten Franz Marc sind schnell zu erkennen. Der weltberühmte Künstler, der 1916 im Ersten Weltkrieg fiel, hatte aber auch manch unbekannte Seite. Am 12. September öffnet in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf die große Franz-Marc-Ausstellung «Die Suche nach einer besseren Welt» (bis 24.1.2027). Zehn überraschende Fakten über den Mitbegründer des «Blauen Reiters»:

1. Er wäre um ein Haar Pfarrer geworden.

2. Marc beschäftigte sich auch mit dem Buddhismus. In Skizzen zeigt er Yoga-Haltungen wie den Lotus-Sitz.

3. Die Reinheit seiner Farben prüfte Marc mit einem Prisma.

4. Marc malte so gut wie nie Männer. Diese empfand er als «hässlich».

5. Farben hatten bei Marc auch eine symbolische Bedeutung: Blau stand für Männlichkeit und Intellektualität, Gelb für Weiblichkeit und Lebensfreude, Rot war das Erdige und Schwere.

6. Der weiße sibirische Schäferhund Russi zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Franz Marc.

7. Überhaupt hielten Franz Marc und seine Ehefrau Maria Franck viele Tiere, darunter zwei zahme Rehe.

8. Marc soll nur ein einziges Selbstporträt gemalt haben.

9. Finanziell konnte sich Marc teilweise nur durch den Verkauf von Antiquitäten über Wasser halten.

10. Das Werk von Franz Marc ist ausgesprochen klein: Bedingt durch seinen frühen Tod existieren nur rund 244 Gemälde und ebenso viele Arbeiten auf Papier.

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