30. Oktober 2026 – dpa
Der Oktober ist wie jeder Monat in diesem Jahr bisher wärmer als gewöhnlich. Zudem schien auch die Sonne öfter als sonst. Der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz für NRW.
Viel Sonnenschein, ungewöhnlich hohe Temperaturen, aber auch reichlich Regen: Der Oktober hat in Nordrhein-Westfalen einige Wetterbesonderheiten gebracht. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, schien die Sonne insgesamt 141 Stunden und damit deutlich länger als im langjährigen Mittel von 107 Stunden. Damit dürfte dem DWD zufolge NRW im Ländervergleich den Spitzenplatz belegen.
Besonders sonnig war es zu Beginn des Monats, als sich die Sonne bis zu zehn Stunden täglich zeigte. Bei Höchsttemperaturen von mehr als 20 Grad herrschte zunächst spätsommerliches Wetter. Anschließend gingen die Temperaturen zurück, blieben aber auf einem insgesamt hohen Niveau. Die Durchschnittstemperatur lag im Oktober bei 11,3 Grad und damit 1,5 Grad über dem Referenzwert von 9,8 Grad. In Nordrhein-Westfalen war somit bislang jeder Monat des laufenden Jahres wärmer als der jeweilige Referenzwert.
Trotz der vielen Sonnenstunden fiel auch reichlich Regen. Mit rund 108 Litern pro Quadratmeter lag die Niederschlagsmenge fast drei Viertel über dem langjährigen Mittel von 62 Litern. Besonders ergiebig regnete es am 23. und 24. Oktober im Zusammenhang mit den Sturmtiefs «Luise» und «Manja». Gebietsweise kamen dabei an einem Tag zwischen 30 und 60 Liter pro Quadratmeter zusammen.