01. November 2026 – dpa
Köln gehörte zu den Städten, in denen es nach den Gen-Z-Protesten zu Randale und Gewalt kam. Oberbürgermeister Burmester verurteilt die Ausschreitungen. Eine Sache schockiert ihn besonders.
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) hat die Gewalt nach der Gen-Z-Demonstration am Samstag verurteilt. «Ich war gestern während der Demonstration in Köln anwesend und habe diese Gewalt und mitgeführte Waffen gesehen», teilte Burmester der Deutschen Presse-Agentur mit. «Besonders betroffen machen mich die Angriffe auf Rettungskräfte, die die Patientenversorgung nur unter Polizeischutz fortsetzen konnten.»
In der Kölner Innenstadt war es nach den «Gen Z regelt»-Protesten zu Angriffen auf Polizisten gekommen. Flaschen wurden geworfen, Fahrräder flogen.
Burmester sagte, er habe Respekt für die jungen Menschen, die friedlich auf die Sorgen ihrer Generation aufmerksam gemacht hätten. Den bereits begonnenen Dialog werde man in Köln weiter fortsetzen. «Wenn man die Bilder aus Köln und anderen Großstädten Deutschlands sieht, wird aber auch deutlich, dass Extremisten die angezeigten Versammlungen an sich reißen, um aus der Menge heraus Straftaten zu begehen», meinte Burmester. «Das ist in Köln nach dem offiziellen Ende der angemeldeten Demonstration geschehen. Diese offene Gewalt verurteile ich auf das Schärfste.»