02. November 2026 – dpa

Karnevalsauftakt

Köln erwartet am 11.11. keine Randale wie nach Gen-Z-Demo

Der Beginn der Karnevalssaison ist für Köln immer eine Herausforderung. Gibt es jetzt eine gesteigerte Gefahrenlage nach den Gewalttätigkeiten vom Wochenende?

op7if5uco5-v6-ax-s2048.jpeg
Köln bereitet sich auf den Ansturm von Partytouristen am 11.11. vor. (Archivbild)

Die Kölner Polizei rechnet zum Karnevalsauftakt am 11.11. nicht mit Krawallen wie nach der Gen-Z-Demo vom Wochenende. «Ich habe bisher noch keine Anzeichen dafür, dass am 11.11. etwas Vergleichbares auf uns zukommt, aber ganz ausschließen kann man es nicht», sagte der Leitende Polizeidirektor Martin Lotz. «Auch darauf werden wir uns vorbereiten.»

Am Rande der Gen-Z-Demonstration am vergangenen Samstag waren Polizisten mit Pyrotechnik und Steinen beworfen worden. Später zogen laut Polizei randalierende Gruppen durch die Stadt, beschädigten Hausfassaden sowie Streifenwagen und schlugen Scheiben ein. Auch Fahrräder und E-Scooter wurden geworfen.

Am 11.11. will die Stadt mit gut 1.000 Polizisten, 450 Ordnungsamtsmitarbeitern und etwa 1.200 Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsunternehmens den erwarteten Ansturm der Partytouristen auffangen. «Wir erwarten am 11.11. mehrere Zehntausend Jeckinnen und Jecke», sagte der Leiter des Ordnungsamtes, Dirk Käsbach.

Eine neue Entwicklung des vergangenen Jahrs sei, dass sich die Südstadt als neuer Hotspot der Feiernden herausgebildet habe. Dem werde man diesmal mit verstärkter Aufmerksamkeit der Ordnungskräfte, aber auch mit mehr mobilen Toiletten Rechnung tragen.

Lotz sagte, man rechne wieder mit hohem Alkoholkonsum und den daraus entstehenden Problemen. Dazu gehörten Schlägereien, Körperverletzungsdelikte und Sexualdelikte.

Weitere Meldungen

undefined
Antenne Niedersachsen
Audiothek