06. Juli 2026 – dpa

Explosion

Anschlag auf jüdisches Gedenkprojekt in Mönchengladbach

Nach einer Explosion an einem jüdischen Gedenkprojekt in Mönchengladbach ermittelt der Staatsschutz. Die Polizei sucht Zeugen.

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Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise auf mögliche Täter geben können. (Symbolbild)

Unbekannte haben in Mönchengladbach einen Sprengstoffanschlag auf einen Blumenkübel verübt, der an die von den Nazis ermordete Jüdin Amalie Jung erinnern soll. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei mit.

Die Explosion, bei der auch vier Autos beschädigt wurden, hatte sich bereits in der Nacht zum Samstag ereignet. Der hölzerne Pflanzenbehälter, Teil des Gedenkprojekts «Amaliengarten», sei dabei stark beschädigt worden.

Die 1941 ermordete Amalie Jung hatte einige Jahre an der Goethestraße in der nordrhein-westfälischen Stadt Mönchengladbach gewohnt. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise auf mögliche Täter geben können.

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