Mit Möbelfolie neuen Wind in das eigene Zuhause bringen
Bezahlte Werbepartnerschaft - Aus alt mach neu – Upcycling ist in und wird nicht nur aus Geldspargründen immer öfter genutzt. Gefällt die Farbe nicht mehr, weist die Oberfläche unschöne Gebrauchsspuren auf? Hier ist kein Kompletttausch notwendig. Es geht auch einfacher, nachhaltiger und kostengünstiger. Das Geheimnis sind Möbelfolien. Design-Ideen und Tipps zur Verwendung findet ihr hier.
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Klebt sie euch überallhin: Möbelfolie ist ein echter Design-Superstar
Eure Möbel passen plötzlich nicht mehr zur neuen Deko? Ihr seid den ständigen Blick auf die kleinen Kratzer auf der Oberfläche von Sideboard, Tisch und Co. leid? Es gibt eine Lösung, um euren inneren Monk zum Schweigen zu bringen: Möbelfolie. Ganz leicht, nachhaltig und so flexibel wie euer Leben.
Grautöne an den Wänden gepaart mit gelben Akzenten, Pastellfarben, Erdtöne und Dschungel-Vibes – jedes Jahr wartet ein neuer Wohntrend. Wollt ihr schritthalten, müsst ihr nicht nur eine gut gefüllte Brieftasche, sondern auch viel Zeit haben. Möbelshopping, streichen, dekorieren – ein Aufgaben-Berg mit Schweißperlen-Garantie.
Vielleicht kommt beim Herausschieben der alten Möbelstücke auch das schlechte Gewissen auf, denn eigentlich waren sie noch gut, oder? Hier die gute Nachricht: Es geht auch einfacher. Eine Möbelfolie ist Trendsetter, Sparschwein und Nachhaltigkeit-Unterstützer in einem.
Wo klebt das denn?
Möbel-was? MÖBELFOLIEN – was platt klingt, ist ein echter Allrounder für nahezu alle Oberflächen. Es gibt die Möbelfolien in verschiedenen Looks, passend zu jedem Trend. Ihr habt die Wahl zwischen Holz- und Steinoptik, Unifarben oder Strukturdrucke. Dank der Folie lassen sich etwa kleine Kratzer an Schranktüren oder dem Korpus verbergen, ohne dafür gleich ein neues Möbelstück zu kaufen.
Ihr habt euch an der Wohnwand oder Küche in dem einst angesagten Grau oder Beige satt gesehenen und möchtet neue Akzente? Ausgedehnte Touren durch das Möbelhaus und wochenlange Lieferzeiten sind ab sofort nicht mehr euer Problem. Stattdessen klebt ihr einfach drauflos.
Möbelfolie anbringen: Ist es wirklich so kinderleicht?
Kann es wirklich so einfach sein: Folie drauf und fertig? Ja, kann es. Ihr braucht dafür zwar etwas Übung und vor allem Geduld, aber das Rennen gegen einen Schrankaufbau könnte die Möbelfolie gewinnen.
Stellt euch vor, ihr möchtet einen handelsüblichen Schrank eines großen schwedischen Anbieters aufbauen. Ein Modell mit zwei bis drei Türen kommt in Einzelteilen, mit vielen Schrauben, Holzstiften und Co. an. Im schlimmsten Fall schleppt ihr alle Kisten sogar allein. Und dann? Dann beginnt die schlimmste Phase: der Aufbau nach Anleitung. Ohne helfende Hände ist das kaum zu schaffen, schon wegen der Höhe. Dabei verstreichen circa zwei bis drei Stunden eurer Lebenszeit, optimistisch gerechnet. Ach ja, und falls ihr den alten Schrank noch entsorgen müsst, kommt die Zeit wie ein Sahnehäubchen auf dem Eis obendrauf.
Stellt euch vor, es geht auch ohne Kartonschleppen und dem Wohin-mit-dem-alten-Schrank-Gedankenkarussell. Herrlich, oder? Mit Möbelfolie könnt ihr genau das erleben.
Ihr sucht euch einfach den gewünschten Look, kauft die Möbelfolie (auf Maß) und legt los. Der Streit, wie er oft beim Möbelaufbau entsteht und zur echten Belastungsprobe für eure Beziehungen werden kann, bleibt aus.
Stattdessen klebt ihr in fast meditativer Ruhe Fläche für Fläche. Damit die Möbelfolie auch schön aussieht und etwa keine Lufteinschlüsse hat, braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Doch das Wichtigste: Nehmt euch Zeit.
So klebt alles genau richtig: Tipps für das Anbringen der Möbelfolie
Die Folie sollte immer passgenau zugeschnitten sein. Das erleichtert die Verarbeitung. Habt ihr sie noch nicht auf Maß bestellt, könnt ihr das auch selbst. Nehmt das Maßband oder den Zollstock zur Hand und bestimmt die Längen und Breiten. Dann übertragt ihr die Zahlen auf die Möbelfolie und schneidet es zu. Mit einem Cuttermesser erzeugt ihr saubere Kanten und könnt präzise arbeiten.
Sobald ihr die Folie passgenau habt, geht es los. Reinigt den Untergrund vorher und befreit ihn von Staub und anderen Rückständen. Zum Anbringen der Folie sollte er trocken sein. Legt euch die Folie nun vorab auf die Oberfläche und prüft noch einmal, ob der Zuschnitt passt.
Jetzt geht es los. Zieht noch nicht die gesamte Folie, sondern erst einen kleinen Teil (etwa 2 bis 3 cm) vom Trägerpapier ab. Legt die Folie vorsichtig an die Kante. Am besten arbeitet ihr von oben nach unten, denn das erleichtert das Ausstreichen. Apropos Ausstreichen – dabei hilft euch eine Rakel. Habt ihr keine zur Hand, könnt ihr auch ein Lineal oder eine CD-Hülle nehmen.
So arbeitet ihr euch schrittweise vor, bis die gesamte Möbelfolie angebracht ist. Achtet darauf, dass ihr immer versucht, Luftblasen zu vermeiden. Streicht dafür immer von der Mitte zum Rand aus und nehmt euch beim Kleben Zeit.
Sobald ihr die Folie vollständig angebracht habt, kommt die Feinarbeit. Noch verbliebene Luftblasen werden nun vorsichtig immer zu den Seiten ausgestrichen. Klappt das nicht, könnt ihr sie mit einer feinen Nadel einstechen. Aber Vorsicht, denn das verursacht ein (wenngleich auch klitzekleines) Loch in eurer Folie.
Möchtet ihr saubere, überlappende Kanten, gibt es einen Tipp: Schneidet die Möbelfolie in einem Winkel von 45 Grad und schlagt die Kanten nach innen. Im Anschluss entfernt ihr die überstehende Folie. Fertig.