Pkw-Maut
EuGH hat Pkw-Maut für rechtswidrig erklärt – was bedeutet das für Verbraucher?
Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Pkw-Maut in einem Urteil jüngst für rechtswidrig erklärt. Die Diskussionen, ob die Maut in Deutschland überhaupt in dieser Form rechtskonform eingeführt werden darf, wurde damit endgültig entschieden.

Was könnte auf die Maut folgen?
Straßenbau – über die Maut sollte die Erhaltung und Erneuerung der Autobahnen mitfinanziert werden. Hier galten die Nachbarländer als Vorbild: Immerhin zahlen Autofahrer in Frankreich je Teilstück eine Gebühr, in Österreich müssen alle Fahrer eine Vignette für die Autobahnen erwerben.Infrastrukturerhaltung – hierzu zählen sämtliche Bereiche, die mit einer Autobahn im Zusammenhang stehen. Öffentliche Rasthöfe, Toiletten, Parkplätze. Auch ihre Erhaltung sollte über die Maut gesteuert werden.Klimaschutz – das Mautkonzept war an das jeweilige Auto gekoppelt. Schadstoffarme Autos kosteten weniger als schadstoffreiche.
Maut für alle – das österreichische Modell: Alle Kfz-Halter, die die Autobahn nutzen, müssen eine Vignette kaufen und erhalten das Geld nicht zurück.EU-Maut – sie wäre eher unwahrscheinlich, da nicht allein die staatlichen Bahnen berücksichtigt werden müssten, sondern die privatisierten Autobahnen, wie sie beispielsweise in Frankreich bestehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Besitzer auf ihr jetziges und gut funktionierendes Einnahmemodell verzichten, ist sehr gering.Keine Maut – auch dies ist sehr unwahrscheinlich, da die Grundproblematik so nicht gelöst würde.
Worauf müssen sich Autofahrer einstellen?
Privatisierung – können die deutschen Autobahnen privatisiert werden? Möglich wäre es sicherlich, sofern eine allgemeingültige Regelung bezüglich der Nutzung, Instandhaltung, Sicherheit und Zahlweise gefunden wird.Gebühren – sehr wahrscheinlich wird für die Autobahnen irgendwann eine Nutzungsgebühr erhoben werden. Wie diese aussieht, steht jedoch noch in den Sternen.Besondere Gebührenerhebung – für Lkw gilt bereits ein Mautverfahren, welches ausgebaut werden könnte. Im Endeffekt träfe dies wieder jeden Autofahrer, da die Preise auf den Verbraucher umgelegt werden müssten.Alternative – immer wieder wird darüber diskutiert, die Lkw von den Pkw zu trennen. Die stärkste Abnutzung der Straßen findet durch den Lkw-Verkehr statt, sodass dieses Verfahren natürlich die Pkw-Autobahn schützen würde. Aber auch diese Idee würde sich letztendlich über die Preise auf die Verbraucher auswirken.
Weitere mögliche Veränderungen im Straßenverkehr
Tempolimit –Grundsätzlich steht Deutschland in diesem Punkt auf einem verlorenen Posten, da die anderen Länder längst das Tempolimit haben. Unter lässt sich sehen, waswww.flegl-rechtsanwaelte.de zu schnelles Fahren schon heute an Bußgeldern mit sich bringt. Mit einem Tempolimit könnte sich dies deutlich ausweiten. Dafür wäre eine solche Regelung sinpunkto Umweltschutz und auch Sicherheiten auf den Autobahnen sicherlich ein Pluspunkt.SUV – , ebenso wie das Ärgernis über die für Städte überdimensionierten Fahrzeuge. Zudem gibt es immer häufiger Probleme mit SUV vor Grundschulen oder Kindergärten. Längst werden Stimmen laut, diese Fahrzeuge, sofern keine Bedürftigkeit vorliegt, höher zu besteuern oder gar aus den Städten zu verbannen.die Zulassungszahlen steigen CO2-Abgabe – auch sie könnte auf Autofahrer zukommen, wobei hier zuerst einmal das Problem mit den Abgaswerten behoben werden müsste, damit überhaupt eine reelle Steuer erhoben werden kann.
