10. September 2026 – dpa

Zeitfahren in Spanien

Roglic holt bei Vuelta auf, aber Mas verteidigt Führung

Spezialist Primoz Roglic nimmt Enric Mas im Zeitfahren Zeit ab, doch der Spanier bleibt vorn. Und jetzt geht es wieder auf ein Terrain, das ihm deutlich besser liegt.

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Der Spanier liegt weiter in Führung. (Archivbild), Foto: Marian León/EUROPA PRESS/dpa

Der Spanier Enric Mas hat seinen Rivalen Primoz Roglic beim Einzelzeitfahren der Vuelta in Schach gehalten und einen großen Schritt zum Gesamtsieg gemacht. Auf den 32,1 Kilometern von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera verlor Mas als 12. zwar eine gute halbe Minute auf den Slowenen (4.), verteidigte sein Rotes Trikot aber. Der 31-Jährige hat nun noch 1:37 Minuten Vorsprung. Roglic verbesserte sich wieder auf Gesamtrang zwei. Der Österreicher Felix Gall ist Dritter mit 3:01 Minuten Rückstand auf Mas.

In den kommenden Tagen stehen wieder Bergetappen an, bei denen Mas bisher stärker war als Gall und der viermalige Vuelta-Champion Roglic. Für den Spanier wäre es der erste Gesamtsieg bei einer der drei Grand Tours.

Den Tagessieg sicherte sich der schweizerisch-liechtensteinische Profi Stefan Küng. Bester Deutscher wurde Georg Steinhauser auf dem 11. Platz. Der Kurs war relativ flach, nur kleinere Hügel unterbrachen die schnelle Strecke. Es war das einzige längere Einzelzeitfahren der Vuelta. Die Rundfahrt hatte mit einer kurzen Zeitfahrprüfung über neun Kilometer in Monaco begonnen.

Die Entscheidung im Kampf um das Rote Trikot wird an den kommenden beiden Tagen fallen. Am Freitag endet die 210 Kilometer lange Etappe mit einer Bergankunft am Peñas Blancas. Einen Tag später steht dann die Königsetappe auf dem Programm, auf der die Fahrer insgesamt 4.850 Höhenmeter erklimmen müssen. Am Sonntag endet die Spanien-Rundfahrt in Granada.

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