27. September 2026 – dpa

Fußball-Nationalmannschaft

Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Im zweiten Spiel unter Bundestrainer Jürgen Klopp wird Kapitän Joshua Kimmich zum Pechvogel. Im Angriff wirbelt gegen Griechenland Karim Adeyemi, bleibt aber wieder ohne Torglück.

ehxacf5m3q-v2-ax-s2048.jpeg
Die DFB-Elf posiert vor dem Anpfiff für das Teamfoto. , Foto: Tom Weller/dpa

Augsburg (dpa) -

Nübel: Im vierten Länderspiel lange nur mit dem Fuß gefordert. Beim Gegentor machtlos. Muss jetzt bei Besiktas Istanbul in Klopps Blickfeld bleiben.

Vagnoman: Bestätigte seine VfB-Form. Aufmerksam und mit gutem Timing in den Tacklings. Nach Treu die zweite gute Option hinten rechts für Klopp.

Bisseck: Ein Brocken. Bei Inter ist er zu einem Topverteidiger gereift. Ließ sich auch von der frühen Verwarnung (17.) im Dauerduell mit Tetteh nicht beirren.

Tah: Auf den Abwehrchef war Verlass. Organisierte die Defensivkette und ließ sich von Pavlidis nicht überrumpeln. Er ist eine Fixgröße beim Neuaufbau.

Brown: Der Neu-Münchner wurde auf der linken Außenbahn vom Dortmunder Karetsas enorm gefordert. Das ging auf Kosten der Offensivaktionen.

Kimmich: Der Kapitän war Dreh- und Angelpunkt. Guter Freistoß (53.), aber dann ein krasser Fehlpass (67.) und der Pechvogel beim Gegentor.

Nmecha: Seine Physis ist ein Plus. Öffnete immer wieder Räume für das Angriffsspiel. Konnte in der Schlussphase aber auch nicht mehr zusetzen.

Conté: Ein Debüt ohne jede Nervosität. Suchte den Abschluss (2./49.). Zeigte, warum Klopp seine «Ballklau-Mentalität» zwischen den Linien schätzt.

Adeyemi: Wieder kein Tor, aber viele gute Szenen. Hätte seinen Sprint über 70 Meter (27.) krönen müssen. Kam über die linke Seite gefährlicher ins Spiel.

Ebnoutalib: Der Frankfurter war im Sturmzentrum vom Spiel abgeschnitten. Zwischen den griechischen Abwehrhünen fand er keinen Raum.

Schade: Das Tempo ist enorm, der Einsatz vorbildlich. Aber der Ertrag stimmt noch nicht. Seine Aktionen enden im Nichts. Schade.

Burkardt: Bildete in der Schlussphase mit Ebnoutalib eine Eintracht-Doppelspitze. Torgefahr zeigte er nicht.

Wirtz: Nach einer Trainingseinheit als 25-Minuten-Joker aufgeboten. Ein Schuss ging weit drüber. Seinen Zauber muss er in den nächsten Spielen zeigen.

Gnabry: Der Münchner füllt sein Minuten-Konto als Joker in der Schlussphase weiter auf. Die Niederlage konnte auch er nicht mehr abwenden.

Stach: Der Leeds-Profi bekam von Klopp wieder einen Kurzeinsatz. Die Konkurrenz auf seiner Position im Mittelfeld ist aber sehr groß.

Behrens: Debüt vor Heimpublikum. Der Augsburger durfte als fünfter Klopp-Neuling für ein paar Minuten aus Außenverteidiger vorspielen.

Weitere Meldungen

undefined
Antenne Niedersachsen
Audiothek