25. August 2026 – dpa
Trainer Tobias Strobl jubelt beim Elfmeterschießen zu früh – und will nun in die Mannschaftskasse einzahlen. Wie der Trainer den lustigen «Fail» erklärt.
Wolfsburg-Trainer Tobias Strobl ist beim hitzigen Elfmeterschießen seiner Mannschaft etwas ins Schleudern geraten - und bejubelte den Sieg seines Teams zu früh. «Ich war mir sicher, wo Kuba den Elfmeter gehalten hat, wo ich alles drauf verwettet hätte, dass das Ding schon durch ist. Dann wurde ich eines Besseren belehrt. Das zeigt schon auch, was so ein Abend dann einfach auch mit einer Person macht», erzählte der 38-Jährige nach dem Erstrundsieg der Wölfe im Elfmeterschießen mit 6:5 beim Fußball-Regionalligisten VSG Altglienicke.
Nach der Parade von Torwart Jakub Zielinski musste aber noch Kilian Fischer für den Sieg des Zweitligisten treffen, was er dann auch tat. Da werde «was in die Mannschaftskasse kommen für den zu frühen Siegjubel von meiner Seite», sagte Strobl. «Weil das sollte und darf mir auch nicht passieren. Also dieser Fail war mir auch unangenehm.» Er habe sich einfach so für seinen Torhüter gefreut, der sich von einem schlimmen Patzer in der regulären Spielzeit nicht aus der Bahn werfen ließ und im Elfmeterschießen zum Helden wurde.
Wie viel er in die Kasse zahle, habe ihm sein Team überlassen, sagte der Trainer. «Da mache ich mir noch mal schöne Gedanken heute Nacht», sagte der 38-Jährige.