14. September 2026 – dpa
Verdi ruft Beschäftigte von Regiobus zu einem mehrstündigen Warnstreik auf. Welche Linien betroffen sind und was das für Pendler bedeutet.
Busreisende müssen sich am Dienstag wegen eines Warnstreiks zeitweise auf Einschränkungen und Ausfälle im Busverkehr in der Region Hannover einstellen. Verdi hat die Beschäftigten von Regiobus Hannover ab dem Morgen zu einem etwa vierstündigen Warnstreik aufgerufen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Hintergrund ist die bundesweite Tarifrunde zum Eisenbahntarifvertrag für private Verkehrsunternehmen.
Wie das Unternehmen mitteilte, werden infolge des Warnstreiks voraussichtlich zwischen 5.00 Uhr und circa 9.30 Uhr die Busse der SprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700 und 900 stillstehen. Nicht betroffen sein soll die Linie 800 der Üstra sowie alle anderen Üstra- und Regiobus-Linien. Im Schülerverkehr soll es dem Unternehmen zufolge kaum Beeinträchtigungen geben.
Die Verhandlungen zur bundesweiten Tarifrunde zum Eisenbahntarifvertrag gehen am 5. Oktober weiter. Verdi fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent für die Beschäftigten bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Das bisher vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen vorgelegte Angebot hält Verdi für unzureichend. Es sieht bei einer Laufzeit von 28 Monaten neben einer Einmalzahlung von 270 Euro eine zweistufige Entgelterhöhung von 2,8 Prozent zum 1. Dezember 2026 und von 2,2 Prozent am 1. Januar 2028 vor.