25. August 2026 – dpa
Einem Anwohner fällt an einem Auto ein verdächtiger Gegenstand auf - schließlich stellt sich heraus: Es ist ein Sprengsatz. Viele Fragen sind in dem Fall noch offen.
Nach der Entdeckung einer Autobombe in Holle bei Hildesheim geht die Polizei von intensiven und langwierigen Ermittlungen aus. Die Ermittlungen dürften voraussichtlich länger dauern, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details wollte er aus «ermittlungstaktischen Gründen» nicht nennen. Im Ortsteil Grasdorf war am Sonntagnachmittag ein Sprengsatz an einem Auto gefunden worden. Einem Anwohner war ein verdächtiger Gegenstand aufgefallen, bei dem es sich um einen Sprengsatz handeln könnte. Verletzt wurde niemand.
Der Mann alarmierte früheren Angaben zufolge die Einsatzkräfte, diese räumten das Areal um das Auto und bauten eine Absperrung auf. Ein Experte der Bundespolizei, ein sogenannter Delaborierer, bestätigte, dass eine Sprengvorrichtung gefunden worden war. Die Autobombe wurde auf einem Feld kontrolliert gesprengt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt sowie wegen des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
Innerhalb der Absperrung wurde mit Hilfe eines Sprengstoffspürhundes gesucht, weitere verdächtige Gegenstände wurden aber nicht gefunden. Das Auto wurde sichergestellt.