27. Oktober 2026 – dpa
Beim Eisbaden in der Hunte ist ein 20-Jähriger untergegangen. Rettungstaucher haben ihn an der Einstiegsstelle gefunden. Er wurde unter Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht.
Beim Eisbaden ist ein Schwimmer verunglückt und von Rettungstauchern leblos aus der Hunte im Landkreis Oldenburg geholt worden. Der 20-Jährige wurde am Morgen in Wardenburg unter Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Es bestand der Polizei Lebensgefahr.
Der Mann war den Angaben zufolge mit einem Begleiter im Ortsteil Tungeln zum Schwimmen in den Fluss gestiegen. Als er unterging und nicht wieder auftauchte, setzte sein 40 Jahre alter Begleiter einen Notruf ab. Rettungstaucher fanden den Vermissten nach zunächst erfolgloser Suche unmittelbar an der Einstiegsstelle in etwa 1,90 Metern Wassertiefe.
An dem Einsatz waren rund 30 Kräfte beteiligt. Auch ein Polizeihubschrauber und eine Feuerwehrdrohne suchten den Fluss ab. Warum der Mann unterging, war zunächst unklar. Die Außentemperatur betrug laut Polizei etwa 12 Grad und die Wassertemperatur rund 9 Grad.