14. Juli 2026 – dpa

Bahnverkehr

Regionalverkehr läuft nach mutmaßlichem Brandanschlag an

Die Reparaturarbeiten nach dem Brand eines Verteilerkastens bei Harburg laufen auf Hochtouren. Und langsam läuft der Regionalverkehr auch wieder an.

t2424ivmhh-v4-ax-s2048.jpeg
Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag fahren die ersten Züge wieder.

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag an der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Cuxhaven läuft der Regionalverkehr teilweise wieder an. In Neu Wulmstorf im Landkreis Harburg habe in der Nacht ein Verteilerkasten gebrannt, teilte die Polizei mit. Die Behörde geht von Brandstiftung aus. Der Regionalverkehr zwischen Buxtehude und Stade wurde am Abend langsam wieder aufgenommen. Der RE5 fahre auf dem Abschnitt Buxtehude, Stade, Horneburg und Cuxhaven, teilte die Bahn mit.

Die Bahn riet Reisenden, sich vor Fahrtantritt zu informieren und eine längere Fahrtzeit einzuplanen. Prognosen zur Dauer der Reparatur konnte sie zunächst nicht geben. «Wir arbeiten durchgehend auf Hochtouren», sagte ein Sprecher am Abend.

Zudem gab es eine Stellwerksstörung im Bahnhof Uelzen, die erhebliche Einschränkungen im Regionalverkehr mit sich brachte. Betroffen ist vor allem die Metronom-Linie RE3/RB31 zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Hannover Hauptbahnhof. Auch auf der Linie RE4/RB41 zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Bremen Hauptbahnhof kommt es zu Beeinträchtigungen, wie die Metronom-Pressestelle mitteilte. Der betroffene Streckenabschnitt in Uelzen könne derzeit nur sehr eingeschränkt befahren werden.

Bereits im Laufe des Tages war der Bahnverkehr nach teils kräftigen Gewittern in der Region beeinträchtigt. Die aktuelle Stellwerksstörung verschärfe die ohnehin angespannte Betriebslage zusätzlich und führe zu weiteren Einschränkungen, hieß es. Auch die Deutsche Bahn informiert auf der Webseite über die Unwetterfolgen im Fernverkehr. Es komme weiterhin zu Verspätungen und Zugausfällen zwischen Hannover und Hamburg.

Weitere Meldungen

undefined
Antenne Niedersachsen
Audiothek