02. November 2026 – dpa
Bundesweit finden Familien nach Halloween gefährliche Metallgegenstände in Süßigkeiten. In einem Fall soll ein manipulierter Riegel aus einem Supermarkt stammen. Nun äußert sich das Unternehmen.
Nach dem Fund einer Nähnadel in einem Schokoriegel in Garbsen bei Hannover steht der Lebensmittel-Discounter Lidl nach eigenen Angaben in engem Austausch mit den Ermittlungsbehörden und seinem Lieferanten. «Wir nehmen den Hinweis sehr ernst», teilte das Unternehmen auf Anfrage der dpa mit. Zu Ursachen und weiteren Hintergründen äußerte sich Lidl unter Verweis auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht.
«Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden sowie die Qualität unserer Produkte haben für Lidl stets oberste Priorität», teilte der Konzern mit. Man wolle zur lückenlosen Aufklärung beitragen.
Eine Frau hatte zuvor im niedersächsischen Garbsen einen gefährlichen Fund in einer Süßigkeit gemeldet. Sie hatte nach Polizeiangaben berichtet, den Schokoriegel am Freitag bei einem Lebensmittelhändler gekauft und darin noch am selben Abend eine Nähnadel entdeckt zu haben. An der Verpackung und der Süßigkeit seien keine Auffälligkeiten erkennbar gewesen, die auf eine Manipulation hingedeutet hätten.
Anders als bei zahlreichen weiteren Funden gefährlicher Metallgegenstände in Süßigkeiten nach Halloween hatte die Frau den Riegel nach eigenen Angaben nicht beim Süßigkeitensammeln erhalten. Wie die Nadel in den Riegel gelangte, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt.