10. September 2026 – dpa

Prozessauftakt

Mann soll Partnerin 103 Mal betäubt und vergewaltigt haben

Über Jahre soll ein Mann seine damalige Lebensgefährtin heimlich mit Medikamenten betäubt und anschließend vergewaltigt haben. Die Taten soll er gefilmt und die Aufnahmen im Internet verbreitet haben.

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Der Prozess vor der 22. großen Strafkammer soll um 9.30 Uhr beginnen. (Symbolbild)

Wegen mutmaßlicher Vergewaltigungen seiner damaligen Lebensgefährtin in 103 Fällen steht ein Mann von diesem Donnerstag an vor dem Landgericht Hannover. Der Angeklagte soll der Frau zwischen November 2021 und März 2026 in der gemeinsamen Wohnung in Ronnenberg ein Schlafmittel und/oder Ketamin verabreicht haben, um sie zu betäuben.

Nachdem die Frau das Bewusstsein verloren habe, soll der Mann verschiedene sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen und diese gefilmt haben. Laut Anklage leitete er die Aufnahmen an andere Menschen weiter und lud sie auf Internetplattformen hoch. Der Prozess vor der 22. großen Strafkammer soll um 9.30 Uhr beginnen. Ein weiterer Verhandlungstermin ist für den 25. September angesetzt.

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