10. Juli 2026 – dpa
Lechner sieht den Wandel bei VW als Gemeinschaftsaufgabe aller Beteiligten im Konzern. Der Landesregierung spricht er dabei eine besondere Rolle zu.
Veränderungen beim VW-Konzern sind aus Sicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden in Niedersachsen, Sebastian Lechner, notwendig. Sie müssten aber gemeinsam mit den Beschäftigten erfolgen, betonte er. Ziel müsse es sein, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und starke Standorte dauerhaft zu sichern.
«Der Vorstand muss ein überzeugendes Zukunftskonzept vorlegen, die Arbeitnehmerseite muss die notwendigen Veränderungen konstruktiv mitgestalten und die Politik muss für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen sorgen», so Lechner. Als Anteilseignerin und über ihre Sitze im Aufsichtsrat trage die Landesregierung eine besondere Verantwortung. Sie müsse konkrete Perspektiven für die niedersächsischen Standorte schaffen.
Mit dem Volkswagen-Konzern gehe es um die Zukunft eines der wichtigsten Unternehmen Deutschlands, um Zehntausende Beschäftigte und ihre Familien, um die niedersächsischen Standorte, die Zulieferindustrie und die industrielle Stärke des Landes insgesamt. Der Konzern müsse jetzt zu wirtschaftlicher Stärke, technologischer Führung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit zurückfinden.
«Dazu gehören wettbewerbsfähige und bezahlbare Fahrzeuge, schnellere Entwicklungsprozesse und eine klare Strategie für die kommenden Jahre», so Lechner. Eine reine Debatte über Einsparungen und Kapazitäten, die zu großer Verunsicherung führt, reiche dafür nicht aus. «Die CDU-Landtagsfraktion wird alle tragfähigen Schritte unterstützen, die Volkswagen wieder auf einen erfolgreichen Kurs bringen», sagte Lechner.