15. Oktober 2026 – dpa

Volksfest in Bremen

Karussells, Feuerwerk, Umzug - Was der Freimarkt bietet

«Ischa Freimaak»: Ab Freitag drehen sich die Karussells wieder, Buden und Zelte öffnen. Was Besucherinnen und Besucher dieses Jahr auf dem Volksfest erwartet.

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Noch werden letzte Handgriffe erledigt, bevor das Volksfest beginnt.

Mit dem Freimarkt beginnt am Freitagnachmittag in Bremen die fünfte Jahreszeit. Für 17 Tage verwandelt sich die Bürgerweide und Teile der Innenstadt in ein großes Volksfest. Rund 1,5 Millionen Menschen werden zum größten Volksfest in Norddeutschland erwartet, wie die Veranstalter vorab mitteilten.

Rund 300 Schausteller sorgen mit Buden, Ständen und Fahrgeschäften für Unterhaltung, darunter fünf große Bahnen wie die «Wilde Maus» und ein Riesenrad. Wer Lust auf Süßes hat, findet Eis, Lebkuchenherzen, rote Liebesäpfel, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln, dazu dampfende Schmalzkuchen.

Der Kleine Freimarkt auf dem Marktplatz beginnt am Freitag um 15 Uhr, eine Stunde später folgt die Eröffnung auf der Bürgerweide. Ein Höhepunkt erwartet die Gäste noch am ersten Abend (21.45 Uhr) mit dem traditionellen Höhenfeuerwerk. Ein Tipp: Vom Riesenrad sind die Raketen besonders gut zu sehen. Fußballfans sollten den Werder-Tag am 21. Oktober nicht verpassen. Wer mit einem Schal oder Trikot des SV Werder Bremen kommt, erhält Rabatt für viele Geschäfte.

Zur Halbzeit am 24. Oktober (ab 10 Uhr) ziehen mehr als 120 bunt geschmückte Wagen und Spielmannszüge von der Bremer Neustadt durch die Innenstadt bis zum Volksfestgelände hinter dem Hauptbahnhof. Die schönsten Gruppen des Freimarktumzugs werden nachmittags (14 Uhr) prämiert.

Kurz vor Halloween, am 28. Oktober, wird es gruselig: Nachmittags (16 Uhr) zieht die Kinder-Grusel-Parade über das Gelände, abends (20 Uhr) die Horror-Parade. Mit einem Gottesdienst zum Reformationstag auf einem Autoscooter und einem letzten Rundgang über das Gelände mit der symbolischen «Freimarkt-Beerdigung» endet am 1. November das bunte Treiben.

Besucherinnen und Besucher sollten am besten mit Bus und Bahn anreisen, das Volksfestgelände ist direkt hinter dem Hauptbahnhof und dort gibt es kaum Parkplätze. Der Freimarkt öffnet in der Regel um 13 Uhr und schließt sonntags bis donnerstags um 23 Uhr, freitags und samstags um 24 Uhr.

Waffen, Messer, Glasflaschen, Feuerwerk, Hunde, Fahrräder und E-Roller sind auf dem Gelände verboten. Auch Koffer, große Taschen und Rucksäcke sollten Gäste lieber zu Hause lassen. Wer belästigt wird, kann sich an sogenannte Awareness-Teams in lilafarbenen Westen wenden. Für ein friedliches Fest sollen Polizei und Sicherheitsdienst sorgen.

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