24. Juli 2026 – dpa
Die drei Jungtiere sind inzwischen knapp zwei Monate alt. Bereits jetzt steht fest, dass sie nicht für immer in Ströhen bleiben sollen.
Die drei Puma-Junge im Tierpark Ströhen sind doch nicht nur Kater. Eines der Jungtiere ist ein Weibchen, wie der Tierpark im Landkreis Diepholz bei einem Pressetermin mitteilte. Das sei bei einer genaueren Untersuchung der Tiere festgestellt worden.
Gut zwei Monate nach der Geburt der Drillinge wurden die Tiere nun geimpft und gechippt. Inzwischen sind sie auch in Freigehegen und können von Besuchern bestaunt werden. In Ströhen werden sie aber wohl nicht dauerhaft zu sehen sein. Sie sollen an andere Zoos abgegeben werden, um den Bestand der Zoopopulation von Pumas zu sichern.
«Pumas sind auch sehr begehrte Tiere für Zoos», sagte Zooinhaber und Tierarzt Nils Ismer. Der Tierpark Ströhen ist nach eigenen Angaben einer der wenigen in Deutschland, die Pumas halten. Ismer sagte, dass dort nun seit vielen Jahren auch erfolgreich neue Junge gezüchtet würden. Während einzelne Jungtiere oder Geschwisterpaare bei Pumas dabei häufiger vorkommen, gelten drei gesunde Jungtiere laut dem Tierpark als bemerkenswerter Wurf.
Bis sie Ströhen in ein einigen Monaten verlassen, haben Besucher des Zoos aber noch die Möglichkeit, den drei Jungtieren Namen zu geben. Namensvorschläge seien willkommen, sagte Ismer. Die Pfleger und Zoobetreiber würden aus allen Einsendungen die drei besten Namen auswählen. Die jeweiligen Vorschlaggeber sollen mit einem Eintritt in den Zoo und einem Besuch bei ihren Namenspaten belohnt werden. Eine Präferenz bei den Namen gebe es nicht. «Von Fiete bis Pumerina ist alles möglich.»