23. September 2026 – dpa

DLRG

In Niedersachsen ertrinken weniger Menschen

Weit mehr Männer als Frauen kommen in Niedersachsen beim Baden ums Leben. Wo sich die meisten tödlichen Unfälle ereigneten.

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Vor allem unter jungen Menschen und Männern gibt es viele Todesfälle. (Archivbild)

In Niedersachsen ist die Zahl der Badetoten im laufenden Jahr deutlich gesunken. Landesweit seien zwischen Jahresbeginn und dem 15. September 29 Menschen gestorben, während es zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres 38 waren, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mitteilte. In Bremen waren es bisher 2 Todesopfer nach 3 im Vorjahreszeitraum.

Bundesweit ertranken 320 Menschen und damit 8 weniger als im Vorjahr - in der Badesaison zwischen Anfang Mai und dem Ende der Sommerferien waren es deutschlandweit mit 248 Todesfällen allerdings 12 mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Beim Blick auf die Bundesländer gab es die meisten tödlichen Unfälle beim Baden in Bayern: Dort starben bis zum Ende der Sommerferien 61 (Vorjahreszeitraum: 73) Menschen, dahinter folgten Nordrhein-Westfalen mit 54 (38) Badetoten und Baden-Württemberg mit 35 (34) Opfern.

Die mit Abstand meisten Menschen verunglückten in Niedersachsen in Seen (13) sowie in Flüssen und Kanälen (jeweils 5) tödlich. 22 der 29 Badetoten in dem Bundesland waren männlich.

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