21. September 2026 – dpa
An einem Einfamilienhaus in einer niedersächsischen Kleinstadt tauchte im März plötzlich eine Handgranate unter einem Auto auf. Hat ein Mann etwas damit zu tun?
Nach dem Fund einer scharfen Handgranate im März in Löningen (Landkreis Cloppenburg) steht ein 53 Jahre alter Mann in Verdacht, den Sprengkörper unter einem Auto deponiert zu haben. Gegen den Meppener wurden Strafverfahren wegen versuchten Mordes, Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens eingeleitet, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelte es sich um eine Beziehungstat.
Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen durchsuchten in den frühen Morgenstunden die Wohnanschrift des Beschuldigten nach weiteren Beweismitteln. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Der Sprengkörper war von einem Anwohner unter einem abgemeldeten Auto bemerkt worden, das unter dem Carport eines Einfamilienhauses in der Nachbarschaft stand. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte die Handgranate.