19. August 2026 – dpa

Werder Bremen

Füllkrug ambitioniert: Nicht Karriere ausklingen lassen

Die Rückkehr von Niclas Füllkrug hat in Bremen eine große Euphorie ausgelöst. Der Stürmer will die Erwartungen erfüllen.

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Niclas Füllkrug freut sich, wieder in Bremen zu sein.

Niclas Füllkrug kehrt nach drei Jahren mit großen Ambitionen zu Werder Bremen zurück. «Ich bin nicht zu Werder gekommen, um hier meine Karriere ausklingen zu lassen», sagte der 33-Jährige bei seiner Präsentation im Weserstadion. Vielmehr wolle er an seine erfolgreiche erste Zeit an der Weser anknüpfen, als er als Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga auch den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte.

«Ich will die Erwartungen übertreffen», sagte Füllkrug, den Werder erst einmal für ein Jahr vom Premier-League-Absteiger West Ham United ausgeliehen hat. Dass der Angreifer dafür auch auf einen Teil seines Gehaltes verzichtet, wollte Füllkrug nicht überbewertet wissen. «Verzichten tue ich nicht. Ich werde einfach in einer anderen Währung bezahlt: Emotionen und Leidenschaft», sagte der Publikumsliebling. «Das, was ich hier hoffentlich bekomme, hätte mir kein anderer Verein bieten können.»

Füllkrug spielte bereits in der Jugend für Werder und kehrte 2019 noch einmal von Hannover 96 zurück. 2023 wechselte er als Bundesliga-Torschützenkönig für eine Ablösesumme von geschätzt 15 Millionen Euro zu Borussia Dortmund, schon ein Jahr später verließ er den BVB Richtung West Ham. Doch bei dem Club aus London stockte die Karriere des Stürmers, der sich deshalb für ein halbes Jahr zur AC Mailand ausleihen ließ.

«Das letzte halbe Jahr war genial. Für die AC Mailand mit der Nummer 9 zu spielen, war schon etwas Besonderes. Von der Spielzeit und der Qualität her war das gut. Ich bin sehr stolz, diesen Club in meiner Vita zu haben», sagte Füllkrug.

Dennoch verpasste er den Sprung in den WM-Kader. Ob sich unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp die Tür zur Nationalmannschaft noch einmal öffnet, will Füllkrug in Ruhe auf sich zukommen lassen. «Darüber möchte ich gar nicht reden. Ich möchte hier erst einmal bei Werder Leistung bringen und dann schauen wir mal, was passiert.»

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