28. Juni 2026 – dpa
Gewitter und Starkregen sorgen für zahlreiche Einsätze im Nordwesten Niedersachsens. In Aurich führt ein Blitzeinschlag zu einem Dachstuhlbrand.
Das Unwetter in der Nacht hat an mehreren Orten zu Schäden geführt. Nach einem Blitzeinschlag in einem Wohnhaus in Aurich fing der Dachstuhl Feuer. Wie die Polizei mitteilte, entstand dabei ein Schaden von rund 100.000 Euro. Der Bewohner des Einfamilienhauses konnte das Gebäude unverletzt verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand noch am Morgen.
In Bremerhaven rückte die Feuerwehr 25 Mal aus. Dort stürzten Bäume um, zudem liefen Keller mit Wasser voll. Zusätzlich lösten nach Angaben der Einsatzkräfte drei Brandmeldeanlagen aus. Etwas weiter östlich im Raum Geestland gab es einen Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag, umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller. Bei dem Feuer brannte das Dachgeschoss eines Einfamilienhauses komplett aus. Das Gebäude ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die Bewohner kamen zunächst bei Nachbarn unter. Verletzt wurde niemand.
Auch in Cuxhaven schlug mutmaßlich ein Blitz in eine frei stehende Scheune ein, wie die Polizei mitteilte. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Verletzte gab es nicht. Die Beamten schätzten den Schaden auf 100.000 Euro.
In der Ostheide wurde die Feuerwehr nach eigenen Angaben in der Nacht fünfmal alarmiert, half aber auch bei diversen zufällig entdeckten Schäden. Die Einsatzkräfte beseitigten unter anderem zusammen mit Landwirten Bäume, die umgestürzt waren oder umzustürzen drohten. Außerdem befreiten sie verstopfte Abflussschächte von Laub und Schlamm. In Reinstorf wurde Auto von einem Baum getroffen, verletzt wurde niemand.
Darüber hinaus waren Feuerwehren und Polizeikräfte im gesamten Nordwesten vermehrt im Einsatz. Auch dort ging es um umgekippte Bäume sowie überflutete Straßen.