14. September 2026 – dpa

Appell an Bundesregierung

CDU-Chef Lechner: Menschen mit Klimageld entlasten

Weniger Förderprogramme, dafür ein Klimageld? Niedersachsens CDU-Chef dringt als Lehre aus den jüngsten Wahlen darauf, das Leben wieder günstiger zu machen.

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Lechner schlägt vor, Förderprogramme zurückzufahren, um ein Klimageld auszuzahlen., Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner unterstützt zur Entlastung der Menschen in Deutschland die Auszahlung eines Klimagelds. Man könne prüfen, ob es alle Förderprogramme aus dem Klima- und Transformationsfonds brauche «oder ob wir nicht einen Teil dessen, was dort an Einnahmen über den CO2-Preis reinläuft, nutzen, um das als Klimageld wieder an die Menschen auch zurückzugeben», sagte Lechner.

Die Ampelkoalition sei an der Umsetzung eines Klimagelds gescheitert, weil sie nicht alle Bankdaten der Bürger gehabt habe. Das sei jetzt anders, sagte Lechner: «Jetzt haben wir alle IBAN-Daten.»

Die Bundesregierung hat bereits angekündigt, in den kommenden Jahren bei Förderprogrammen aus dem Klima- und Transformationsfonds kürzen zu wollen. Bislang werden etwa der Einbau von Wärmepumpen, energetische Sanierungen oder der Kauf von E-Autos mit Geld aus dem Fonds gefördert.

Die Forderung von Lechner nach Entlastung ist eine Reaktion auf die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und der Kommunalwahlen in Niedersachsen. «Das Leben ist zu teuer. Das ist das klare Signal aus Sachsen-Anhalt. Das ist das klare Signal aus Niedersachsen auch. Das ist das, was uns an den Wahlkampfständen rückgespiegelt wurde», sagte der CDU-Politiker.

Die CDU ist bei den Kreiswahlen im Nordwesten zwar erneut stärkste Kraft geworden, verlor im Vergleich zu 2021 aber von 31,7 auf 27,2 Prozent.

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