Niedersachsen und Bremen
Blaualgen und andere Gefahren: Vorsicht an diesen Badeseen
Blaualgen können giftig sein. An Stellen in Niedersachsen und Bremen treten sie bei dem warmen Wetter schon vermehrt auf. Nicht immer ist die Gefahr direkt zu erkennen.

An dem See ist eine gesundheitliche Gefährdung bei üblicher Nutzung nicht zu erwarten. Vorsorglich sollten Bereiche mit deutlich sichtbaren Schlieren oder Ansammlungen gemieden, Wasser beim Baden nicht verschluckt und Kleinkinder besonders beaufsichtigt werden. Nach dem Baden wird zum Duschen oder gründlichem Abspülen geraten.
An dem See in Bad Zwischenahn gibt es Warnungen für mehrere Badestellen: Öltjen Halfstede, Jugendherberge, Rostrup, Dreibergen, Bad Zwischenahn. Sollte es zu Ansammlungen an den Badestellen oder Schlierenbildung kommen, sollten diese Bereiche gemieden und Kinder beaufsichtigt werden.
In dem auch Unisee genannten Gewässer gibt es ein massives Blaualgenvorkommen (Stand: 6. Juli 2026). Die Blaualgen sind dem Umweltressort zufolge in diesem Fall schwer zu erkennen und gleichmäßig im Wasser verteilt. Es wird empfohlen, in diesem See nicht zu baden und auch vom Spielen und Toben im Wasser wird abgeraten.
Vor einer anderen Gefahr wird auf der Badeinsel Steinhude und am Strand Weiße Düne Mardorf gewarnt: weißem Phosphor. Das Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg sieht aus wie Bernstein, ist aber hochgiftig und kann zu schweren Verbrennungen führen. Die Region Hannover warnt ausdrücklich davor, Steine oder andere Funde aus dem Wasser oder am Ufer aufzusammeln und mitzunehmen.
Aufgrund des niedrigen Wasserstandes ist in dem Gewässer im Ortsteil Mandelsloh in Neustadt am Rübenberge bis auf weiteres kein Badebetrieb möglich.


