28. Oktober 2026 – dpa

2. Runde

Aus im DFB-Pokal: Wagner und Hannover tief in der Krise

Erst die Derby-Niederlage, jetzt das Pokal-Aus: Bei Hannover 96 läuft mit dem neuen Trainer Sandro Wagner nichts zusammen. Gegen Kaiserslautern hilft nicht einmal eine wahre Chancenflut.

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Kaiserslautern jubelt nach dem Tor zum 0:1 in Hannover.

Die Krise von Hannover 96 geht weiter. Drei Tage nach der Derby-Niederlage in Braunschweig flogen die Niedersachsen und ihr weiter siegloser Trainer Sandro Wagner auch aus dem DFB-Pokal. Trotz der besten Leistung mit dem neuen Coach verlor 96 mit 0:2 (0:1) gegen den Zweitliga-Rivalen 1. FC Kaiserslautern und schied damit bereits in der zweiten Runde aus.

Vor 35.800 Zuschauern vergab Hannover eine Reihe von Großchancen, während der Gegner aus wenig sehr viel machte: Milos Lukovic (14. Minute) und Ivan Prtajin (86.) nutzten zwei von nur drei FCK-Chancen.

Wagners Bilanz in Hannover bleibt damit negativ: Von den vier Pflichtspielen seit seiner Vertragsunterschrift im September verloren die 96er drei - darunter das brisante Derby beim Erzrivalen Eintracht Braunschweig am Sonntag mit 0:2.

Zumindest was die Leistung angeht, spielte Hannover gegen Kaiserslautern zeitweise wie verwandelt. Schon in der zweiten Minute vergab Marcel Hartel eine erste gute Möglichkeit.

Nach dem überraschenden 0:1 durfte sich 96 wechselweise über Pech, Unvermögen und einen überragenden FCK-Torwart Krahl ärgern. Der 26-Jährige parierte die Chancen von Maurice Neubauer (17.), Hartel (25.) und Benjamin Källman (30./44.).

Franz Roggow (45.) traf nur den Pfosten. Zweimal kam den Gastgebern auch die Spielleitung dazwischen. Einen zunächst gepfiffenen Foulelfmeter (22.) korrigierte der Videoschiedsrichter zum direkten Freistoß. Ein Tor von Husseyn Chakroun wurde wegen Abseits nicht gegeben (28.).

Nach der Pause war Hannover weiter dominant, wenn auch nicht mehr so zwingend. Ein Kopfball von Virgil Ghita (52.) und ein Schuss von Merlin Sinanovic (71.) waren die besten Möglichkeiten. Die Gäste blieben blass.

Die 96-Fans standen trotz des schwachen Saisonverlaufs weiter hinter dem Team. Der Druck in Hannover wird jedoch immer größer. Längst steht auch der erst im Sommer verpflichtete Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt stark in der Kritik.

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