17. September 2026 – dpa
2. Fußball-Bundesliga
Die erste Saisonniederlage hat der 1. FC Kaiserslautern schnell abgehakt. Gegen Eintracht Braunschweig soll der Weg zurück in die Erfolgsspur gehen. Für den Trainer ist es ein besonderes Spiel.
Die erste Saison-Niederlage beim 1. FC Magdeburg hat bei Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern keine tiefen Spuren hinterlassen. Das jedenfalls vermutete FCK-Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Heimspiel am Samstag (13 Uhr/Sky) gegen seinen langjährigen Club Eintracht Braunschweig.
«Die Jungs haben bei der Analyse gut zugehört», sagte Lieberknecht. «Für mich war wichtig, dass wir dieses Spiel direkt am nächsten Tag analysiert haben, statt wie üblich nach einem freien Tag.»
In der letzten Partie vor der Länderspielpause soll seinem Team der dritte Saisonsieg gelingen. «Braunschweig hat sehr gute Transfers getätigt. Sie haben alles: Körperlichkeit, offensive Muster und außen schnelle Spieler. Fakt ist allerdings auch: Bei defensiven Standards haben sie ein großes Thema» erklärte Lieberknecht, der insgesamt 15 Jahre als Spieler und Trainer bei der Eintracht war.
Stürmer Ivan Prtajin, der seit der vergangenen Woche wieder im Mannschaftstraining steht, wird auch am Samstag noch nicht zum Kader des FCK gehören. Der von einem Achillessehnenriss genesene Kroate soll die Länderspielpause nutzen, um endgültig die nötige Spielfitness zu erlangen.
«Wir hatten in dieser Woche ein sehr gutes persönliches Gespräch mit Ivan, in dem wir den Comeback-Plan mit ihm besprochen haben. Natürlich scharrt er mit den Hufen und will wieder auf den Platz. Aber ich habe ihm auch ganz deutlich gesagt, dass es wichtig ist, dass wir für ihn mitdenken», sagte Lieberknecht über die konkretisierten Planungen bis zu einem Comeback.
Neben Prtajin muss der FCK gegen Braunschweig auch auf Naatan Skyttä (Knieverletzung) und Owen Gibs (Schambeinentzündung) verzichten.