26. August 2026 – dpa

Verkehr

A1 nach zwei Unfällen wieder frei – ein Toter und Verletzte

Stundenlang war die A1 nahe Bremen in Richtung Hamburg gesperrt. Was war passiert?

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Kurz nach dem tödlichen Unfall kam es zu einem weiteren Crash. (Symbolbild)

Nach zwei schweren Auffahrunfällen mit einem Toten und Verletzten war ein Teil der A1 in Fahrtrichtung Hamburg seit Dienstagnachmittag gesperrt. Am Abend wurde die Vollsperrung zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum aufgehoben, wie die Polizei mitteilte.

Auf der Strecke war es kurz hintereinander zu zwei schweren Unfällen am Ende von Staus gekommen. Beim ersten Auffahrunfall kam ein Autofahrer ums Leben. Der zweite Unfall ereignete sich wenig später wegen des dadurch entstandenen Staus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei übersah ein 33 Jahre alter Sattelzugfahrer zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum ein Stauende und fuhr nahezu ungebremst auf ein Auto auf. Dieses wurde auf einen Lastwagen mit Anhänger geschoben. Der Autofahrer, dessen Identität noch unklar war, wurde in seinem Wagen eingeklemmt und starb.

Der Anhänger des Lkw wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen, Lastwagen und Anhänger blieben quer auf der Fahrbahn liegen. Zudem kollidierte der Lastwagen noch mit dem Auto eines 32-Jährigen. Er wurde leicht verletzt, ebenso der 33-jährige Unfallverursacher.

Etwa anderthalb Stunden später kam es infolge des entstandenen weiteren Staus zu einem zweiten Unfall: Zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr übersah der Fahrer eines Tiertransporters das Stauende - und fuhr auf einen bremsenden Transporter auf.

Dabei wurde der Transporter auf einen weiteren Sattelzug geschoben, dann prallte er gegen die Mittelschutzplanke. Der Tiertransporter kippte um und blockierte die Fahrbahn in Richtung Hamburg. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Die Tiere wurden umgeladen, zwei Rinder starben jedoch an der Unfallstelle.

Der durch den Unfall entstandene Schaden wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Die Bergung gestaltete sich wegen einer Baustelle schwierig.

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