05. Oktober 2026 – dpa
Der Ansturm am Einheitsfest in Bremen sorgt dafür, dass die Vorräte an vielen Ständen auf der Ländermeile ausgehen. Doch die Verantwortlichen wissen sich zu helfen.
Die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen haben mehr Menschen angelockt als erwartet: An den drei Tagen seien 550.000 Besucherinnen und Besucher gekommen, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD). «Ich finde, das ist schon eine sehr beeindruckende Zahl.» Zu verdanken sei diese auch dem guten Wetter. Erwartet worden waren bis zu 450.000 Gäste.
Der Besucheransturm habe dazu geführt, dass sich auf der Ländermeile, auf der sich die Bundesländer präsentierten, an vielen Ständen sehr lange Schlangen bildeten und das kulinarische Angebot schnell ausverkauft war. «Rheinland-Pfalz hatte Samstagabend keinen Wein mehr», sagte der Planer des Bürgerfestes, Lars Ehlers.
Bei anderen Bundesländern sei es ähnlich gewesen: Am Hamburger Stand sei der Fisch ausgegangen, an dem von Mecklenburg-Vorpommern das Bier und an dem vom Saarland Wein und Currywurst. Die Beteiligten hätten aber dafür gesorgt, dass in der Nacht Nachschub aus den jeweiligen Bundesländern hertransportiert wurde. Am Sonntag sei der Fisch am Hamburger Stand dann schon wieder schnell weg gewesen.
Die Erwartungen an die Feierlichkeiten seien nicht nur erreicht, sondern übertroffen worden, unterstrich Bovenschulte: «Es waren alle entspannt und peacig drauf.» Diese Stimmung habe viele Bremerinnen und Bremer beflügelt. «Ich würde mir wünschen, dass wir die weitertragen können.»