29. Juni 2026 – dpa

Unfälle

Strömung reißt drei Menschen in Österreich in den Tod

Ein Badeausflug endet für Vater, Sohn und einen Bekannten tragisch. Das Trio hat offenbar die tödliche Kraft einer Wasserwalze unterschätzt. Der Rettungsversuch eines Augenzeugen scheiterte.

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Zwei Menschen sind bei einem Badeunfall verunglückt. (Symbolbild) , Foto: Matthias Röder/dpa

Bei einem Badeunfall im Fluss Ill in der österreichischen Stadt Bludenz sind ein zehn Jahre alter Junge, sein 40-jähriger Vater und ein 22 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei wollten sich die drei in dem Fluss unterhalb eines Wasserfalls erfrischen. Der Vater befand sich bereits im Wasser, als der Zehnjährige und der 22-Jährige von dem Wasserfall in den Fluss sprangen. Alle drei gerieten in die starke Strömung einer Wasserwalze, wurden unter Wasser gezogen und tauchten nicht mehr auf, wie es weiter hieß.

Der Schwiegervater des 40-Jährigen sprang den Angaben zufolge daraufhin ins Wasser und barg seinen Schwiegersohn. Der 22-Jährige wurde von einem Ersthelfer lokalisiert und ans Flussufer gezogen. Der Zehnjährige wurde rund 300 Meter flussabwärts von einer Passantin treibend entdeckt und geborgen.

Der 22-Jährige erlag seinen Verletzungen noch an der Unglücksstelle. Das Kind starb später in einer Klinik. Auch sein Vater verlor den Kampf ums Leben einige Stunden darauf, wie die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA berichtete.

Das Unglück hatte einen Großeinsatz der Einsatzkräfte ausgelöst, die mit mehr als 150 Helfern vor Ort war.

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