CO2-Bilanz
Treibhausgas-Ausstoß in NRW seit 1990 halbiert
NRW hat eine überdurchschnittlich gute Bilanz bei der Minderung von Klimakillern vorzuweisen - nicht in allen Bereichen klappt das aber gleich gut.

Die Energiewirtschaft bleibt demnach größter Verursacher von Treibhaus-Emissionen, trotz deutlicher Rückgänge in den vergangenen beiden Jahren. Minderungen gingen zurück auf eine geringere Strom- und Wärmeerzeugung aus Braunkohle und Mineralöl sowie den starken Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Photovoltaik, hieß es. Die Emissionen in der Industrie sanken im vergangenen Jahr um 7 Prozent, nach 1,3 Prozent ein Jahr zuvor. Das sei unter anderem auf Produktionsrückgänge in energieintensiven Branchen, hohe Energiepreise und rückläufigen Energieeinsatz bei Steinkohle zurückzuführen. Im Verkehr sanken die Emissionen 2025 um zwei Prozent (2024: minus 1,9 Prozent). Gründe seien: verminderter Kraftstoff- und Energieverbrauch, Effizienzverbesserungen, weitere Zunahme von Elektrofahrzeugen, hohe Kraftstoffpreise und eine konjunkturbedingte Abschwächung des gewerblichen Pkw- und Lkw-Verkehrs. Bei privaten Haushalten und Kleinverbrauchern klettern die Emissionen 2025 um 3,2 Prozent nach einer Minderung im Jahr zuvor um 2,1 Prozent. Gründe für den Anstieg seien die im Vergleich zum Vorjahr kältere Witterung und ein gestiegener Heizbedarf. In der Landwirtschaft seien die Emissionen im vergangenen Jahr konstant geblieben.


