02. November 2026 – dpa
Nur vier Tore in acht Partien und sechs Spiele ohne Sieg: Schalke steckt tief in der Ergebniskrise. Sportvorstand Frank Baumann stärkt Trainer Miron Muslic dennoch den Rücken und warnt vor Panik.
Schalkes Sportvorstand Frank Baumann hat Trainer Miron Muslic trotz der anhaltenden Ergebniskrise beim Aufsteiger den Rücken gestärkt. «Ich finde es sehr gut, wie er mit der Situation umgeht. Er arbeitet sehr akribisch, ist klar und offen für Impulse. Wir sind von seiner Arbeit und unserem Weg absolut überzeugt», sagte der 51-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Seit sechs Partien wartet Aufsteiger Schalke inzwischen auf einen Sieg. In diesem Zeitraum gelang den Königsblauen lediglich ein Treffer. Zuletzt scheiterte die Mannschaft in der zweiten Pokalrunde bei Zweitligist Dynamo Dresden (0:2) und rutschte nach der Niederlage gegen RB Leipzig (0:2) in der Bundesliga auf den vorletzten Platz ab. Mit nur vier Toren aus acht Spielen weist S04 zudem die schwächste Offensive der fünf großen europäischen Fußballligen auf.
«Wir sind nach acht Spieltagen nicht zufrieden und unterschätzen die Situation nicht», sagte Baumann. Zugleich warnte der Sportvorstand vor übertriebener Unruhe. «Wir verfallen nach einem Viertel der Saison aber auch nicht in Panik.» Dass es eine sehr schwierige Spielzeit werden würde, habe der Verein bereits unmittelbar nach dem Aufstieg stets betont.
«Es muss jedem - intern wie extern - klar sein, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Dieses Mindset brauchen alle. Für mich wäre der Klassenerhalt ein größerer Erfolg als der Aufstieg», betonte Baumann. Er sei aber überzeugt, dass die Mannschaft den Verbleib in der Liga schaffen könne. Dafür müsse sich das Team aber «in vielen Bereichen steigern». Vor allem in der Offensive habe Schalke bislang zu wenige Lösungen gefunden.