08. August 2026 – dpa
Im Mai erleidet der Bochumer Zweitliga-Profi Maximilian Wittek eine Oberschenkelverletzung und wird notoperiert. Gegen Hertha stand er jetzt dankbar und mit einer langen Narbe wieder auf dem Platz.
Fußballprofi Maximilian Wittek vom Zweitligisten VfL Bochum hat gegen Ende der vergangenen Saison aufgrund eines sogenannten Kompartmentsyndroms kurz um die Fortsetzung seiner Karriere fürchten müssen. Der 30-Jährige musste nach einer Oberschenkelverletzung notoperiert werden und hat jetzt eine 20 Zentimeter lange Narbe.
Das berichtete Wittek am Freitagabend beim Pay-TV-Sender Sky. Zuvor hatte er mit dem VfL das Saisoneröffnungsspiel gegen Hertha BSC 0:1 verloren, dabei aber immerhin 90 Minuten lang durchspielen können. «Ich bin dankbar und glücklich, dass ich zum ersten Spieltag schon wieder fit war», sagte er.
Bei einem Kompartmentsyndrom kann eine massive Schwellung zu einem gefährlichen Blutstau und zum Absterben von Muskeln und Nerven führen. Der Verein hatte im Mai ohne nähere Angaben nur Witteks Saison-Aus verkündet.
Am drittletzten Spieltag hatte Wittek nach einem Zweikampf im Gastspiel bei Arminia Bielefeld in der 37. Minute ausgewechselt werden müssen. «Der Oberschenkel ist angeschwollen und ich hatte kein gutes Gefühl», schilderte Wittek jetzt.
«Manchmal schmeißt man sich dann zum Schlafen eine Schmerztablette rein - aber das habe ich Gott sei Dank nicht gemacht, denn hätte ich sieben oder acht Stunden geschlafen, dann hätte es am Morgen bitterböse enden können.»
In der Klinik sei schnell klar geworden: «Man darf da nicht mehr länger warten, weil jede Minute, die man keine Durchblutung mehr hat, kann den Muskel schädigen.» Nun trage er eine 20 Zentimeter lange Narbe. «Das ist ein ordentlicher Oschi», sagte Wittek. «Gott sei Dank ist alles gutgegangen.»