15. September 2026 – dpa

Flughafen Köln/Bonn

Personalnot bei Security-Check: Passagiere verpassen Flieger

Ein kurzfristiger Personalengpass des Sicherheitsdienstleisters hat am Köln/Bonner Airport Probleme verursacht. Passagiere mussten lange warten. Einige zu lange.

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Wer am Dienstag von Köln/Bonn abfliegen will, braucht mehr Geduld als sonst. (Archivbild)

Am Flughafen Köln/Bonn haben am Morgen Passagiere ihre Flüge verpasst, weil die Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle wegen zu wenig Personals länger als üblich dauerten. Grund dafür seien kurzfristige massive Personalausfälle beim Sicherheitsdienstleister gewesen, teilte der Flughafen mit. «Es ist davon auszugehen, dass mehrere Passagiere ihre Flüge verpasst haben», sagte eine Sprecherin des Airports. Wie viele Passagiere genau betroffen seien, werde noch ermittelt.

Wegen der Personalengpässe standen für den Sicherheitscheck weniger Kontrollstellen zur Verfügung als geplant. «Der Dienstleister kann die vom Flughafen bestellten Kontrollstunden nicht vollständig bereitstellen, sodass weniger Kontrollspuren als geplant geöffnet sind», hieß es in einer Passagierinformation des Flughafens, die für mehrere Stunden auf der Internetseite zu lesen war. Später berichtete der Airport, dass beim Sicherheitsdienstleister mehr als die Hälfte der geplanten Personalkapazität ausgefallen war.

Die längeren Wartezeiten waren nach Angaben des Flughafens «in der Nacht und in den frühen Morgenstunden» aufgetreten. Am Vormittag hatte sich die Lage laut Flughafen dann wieder entspannt.

Der Dienstleister, das Sicherheitsunternehmen Securitas, begründete die Ausfälle damit, dass man «eine überdurchschnittlich hohe und überraschend kurzfristig gemeldete Zahl an Krankheitsfällen» verzeichnet habe. «Im Rahmen des Möglichen steuern wir durch zusätzliches Personal gegen», erklärte ein Sprecher am Morgen. Nähere Angaben machte Securitas zunächst nicht.

Ein Nutzer des Kurznachrichtendienstes X hatte am Morgen in einer Nachricht von Schlangen gesprochen, die mehrere hundert Meter lang seien.

Der Flughafen äußerte sein Bedauern über die Situation. Man bitte die Reisenden, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, hieß es.

In einem Statement hieß es, dass die Reisenden vor Ort fortlaufend über die Situation informiert worden seien. «Es gab entsprechende Lautsprecherdurchsagen, zudem wurden Passagiere von Mitarbeitenden direkt angesprochen und bei Fragen unterstützt», hieß es weiter. Zusätzliches Personal des Flughafens sei zur Unterstützung im Terminal im Einsatz gewesen und habe Wasser an die Wartenden verteilt.

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