16. September 2026 – dpa
Nach der verpassten Champions-League-Qualifikation will Leverkusen in dieser Saison in der Europa League weit kommen. Der erste Gegner reist mit neuem Trainer und sportlichen Sorgen an.
Für Bayer Leverkusen zählt zum Auftakt der Ligaphase in der Europa League nur ein Heimsieg. Die Partie gegen den slowenischen Meister NK Celje am Mittwochabend (21.00 Uhr/RTL und Sky) vor heimischen Fans ist zugleich der erste internationale Auftritt unter ihrem neuen Trainer Carles Martínez.
Nach zwei Spielzeiten in der Champions League tritt Leverkusen wieder im zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerb an. Das Ziel ist der direkte Einzug ins Achtelfinale. Dafür muss Bayer die Ligaphase unter den besten acht Teams abschließen. Im bislang letzten Europa-League-Anlauf erreichte Bayer unter Xabi Alonso 2024 das Finale und unterlag dort Atalanta Bergamo mit 0:3.
Nach dem durchwachsenen Bundesliga-Start geht Leverkusen trotzdem als Favorit in die Europapokalnacht. Gegner Celje steckt in einer sportlichen Krise. In der heimischen Liga, an der zehn Clubs teilnehmen, rutschte der Titelverteidiger zuletzt auf Platz sieben ab. Am Montag trennte sich der Verein von Trainer Vitor Campelos. Sein Nachfolger Zoran Zeljkovic wird in Leverkusen erstmals auf der Bank sitzen.