07. Juli 2026 – dpa

Unter dem Bundesdurchschnitt

Lebenserwartung in NRW ist gestiegen

Die Lebenserwartung steigt in Nordrhein-Westfalen zwar an, liegt aber noch unter dem Bundesdurchschnitt. Frauen werden älter als Männer. Ein Blick auf die Zahlen.

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Die Lebenserwartung unterscheidet sich nach dem Geschlecht. (Symbolbild)

Die Lebenserwartung ist in Nordrhein-Westfalen gestiegen. Wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) anhand der Sterbetafel 2023/2025 mitteilte, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen aktuell bei 82 Jahren und 10 Monaten. Männer werden im Schnitt 78 Jahre und 6 Monate alt - also mehr als vier Jahre weniger Lebenszeit. Die Lebenserwartung bezieht sich dabei auf Babys, die in den entsprechenden Jahren geboren wurden.

Gegenüber der vorangegangenen Berechnung stieg die Lebenserwartung bei Frauen um etwa drei und bei Männern um rund vier Monate. Während dies für Männer einen neuen Höchstwert markiert, liegt der Wert bei den Frauen noch leicht unter dem Niveau von 2019/2021.

Trotz des Zuwachses liegt NRW weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit liegt die Lebenserwartung von Frauen im Schnitt bei 83 Jahren und 5 Monaten, bei Männern bei 78 Jahren und 10 Monaten. In NRW sterben Frauen somit etwa sieben und Männer etwa vier Monate früher als im Bundesschnitt.

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