03. August 2026 – dpa
Mehr als 34.200 Ausbildungsstellen in NRW sind noch offen. Die Suche nach einer Stelle kann sich noch lohnen. Das Land bietet dabei Unterstützung.
Auch nach dem Start des Ausbildungsjahres am 1. August gibt es in Nordrhein-Westfalen noch freie Ausbildungsstellen in vielen Branchen. Darauf hat NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hingewiesen. Ob im Handwerk, in Industrie, Handel, Verwaltung, IT oder im sozialen Bereich - überall seien noch Ausbildungsplätze zu finden. «Deshalb ist es wichtig, dass niemand seine Suche zu früh aufgibt», so Laumann.
Einen Monat vor Beginn des Ausbildungsjahres waren im bevölkerungsreichsten Bundesland nach Angaben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit noch gut 34.200 Ausbildungsstellen unbesetzt.
Die NRW-Landesregierung unterstützt junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zum Beispiel mit dem Programm «Ausbildungswege NRW». Ein weiteres Angebot ist die Teilzeitberufsausbildung, mit der Menschen, die in Familien Verantwortung tragen, unterstützt werden.
Zwei Millionen Euro jährlich stellt das Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung bereit. Außerdem gibt es auch das gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern geförderte Werkstattjahr. Es richtet sich an Jugendliche, die die Schule ohne ausreichende Betriebs- und Ausbildungsreife verlassen haben.