20. Juni 2026 – dpa

Landesregierung reagiert

Kein Hitzefrei in Ministerien - aber Homeoffice und Wasser

Während viele Schulen Hitzefrei geben, setzen NRW-Ministerien auf Homeoffice, flexiblere Arbeitszeiten, Ventilatoren und Wasser gegen die hohen Temperaturen.

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Diese Woche scheint die Sonne - und es wird sehr warm. (Illustration)

Die Hitze in NRW bringt auch die Landesregierung ins Schwitzen: Staatskanzlei und Ministerien tun aber einiges, um den Mitarbeitern die Arbeit etwas zu erleichtern: mit lockeren Homeoffice-Regelungen, Mineralwasser und Ventilatoren.

Im Gegensatz zu vielen Schulen gibt es in diesen Tagen im Schulministerium kein Hitzefrei. Ein Sprecher betonte aber auf Anfrage: «Im Dienstgebäude trägt ein automatisiertes Belüftungssystem zum Hitzeschutz bei. Zudem steht den Mitarbeitenden des Schulministeriums auf allen Etagen aufbereitetes Trinkwasser zur Verfügung. Ansonsten können flexible Arbeitszeiten und die ohnehin bestehenden Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten einen Beitrag dazu leisten, auch bei Hitze gut arbeiten zu können.»

In der Staatskanzlei kann laut einem Sprecher «in Ausnahmefällen, wie zum Beispiel einer länger anhaltenden Hitzeperiode» die Präsenzpflicht von zwei Tagen pro Woche gelockert werden. Ähnlich ist es im Wirtschaftsministerium, wo man die Präsenztage - egal, wie das Wetter ist - über einen Zeitraum von vier Wochen verteilen kann. Im Wirtschaftsministerium, das im ehemaligen «Mannesmann-Hochhaus» sitzt, werden in den Sommermonaten morgens übrigens auch automatisch die Jalousien heruntergefahren.

Das Wissenschaftsministerium verweist auf flexible Arbeitszeiten (6:30 Uhr bis 20:00 Uhr) und «zum Teil klimatisierte Räume sowie Ausweicharbeitsplätze in den unteren Etagen». Das Finanzministerium spart ausnahmsweise mal nicht und stellt den Mitarbeitern laut einem Sprecher Mineralwasser zur Verfügung. Im Umweltministerium gibt es extra einen Hauserlass, der ab sofort bis Ende August unter anderem einen früheren Arbeitsbeginn ermöglicht.

Im Bauministerium werden «im Bedarfsfall Ventilatoren zur Verfügung gestellt», so ein Sprecher. Sollten in «Büroräumen, die erhebliche Sonnenlagen aufweisen, die Temperaturen nicht mehr erträglich sein, besteht jederzeit die Möglichkeit – in Abstimmung mit den Vorgesetzten – entweder ins Homeoffice oder in ein Büro in einem kühleren Flur zu wechseln.»

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