13. Oktober 2026 – dpa
Sicherheitslücken finden und eigene Systeme gegen Angriffe verteidigen: Bei einem europäischen Wettbewerb treten junge IT-Talente in Bochum gegeneinander an.
Websicherheit und Verteidigung gegen Attacken: Junge Hacker messen sich seit heute bei der europäischen Meisterschaft in Bochum. Mehrere Tage lang geht es für 42 Nationalteams darum, Sicherheitslücken zu finden und eigene Systeme gegen Angriffe zu verteidigen. Mehr als 400 IT-Talente zwischen 14 und 25 Jahren aus 35 europäischen Ländern sowie sieben Gastländern - etwa Australien, Kanada, Singapur und die USA - treten gegeneinander an.
Die European Cybersecurity Challenge (ECSC) war am Montag eröffnet worden, seit Dienstag heißt es nun «angreifen, verteidigen, gewinnen». Die jährliche ausgetragene Meisterschaft wird vom Verein Nachwuchsförderung IT-Sicherheit (NFIT) ausgerichtet, von der Agentur der EU für Cybersicherheit und dem Europäischen Kompetenzzentrum für Cybersicherheit unterstützt.
«Wer Systeme schützen will, muss verstehen, wie Angreifer vorgehen. Genau das üben diese jungen Menschen, legal und nach klaren Regeln», sagte der NFIT-Vorsitzende Patrick Reich laut Mitteilung. «Cyberangriffe enden nicht an Landesgrenzen. Deshalb ist es so wertvoll, dass sich Talente aus 42 Ländern diese Woche in Bochum begegnen und voneinander lernen.»
Die Teilnehmenden hatten sich zuvor über nationale Auswahlwettbewerbe qualifiziert, an denen mehr als 30.000 junge Menschen beteiligt waren. Gastgeber Deutschland ist in Bochum mit einem Nationalteam aus zehn Mitgliedern dabei.