16. Oktober 2026 – dpa
Bei einem der größten Brände Belgiens werden im August 3.000 Hektar Land unweit der deutschen Grenze zerstört. Nun soll renaturiert werden.
Nach dem verheerenden Brand im Naturschutzgebiet Hohes Venn unweit der deutschen Grenze starten in Ostbelgien die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur. Auf Initiative der wallonischen Regierung versammelten sich lokale Behörden, Feuerwehrleute, Wissenschaftler, Mitarbeiter der Natur- und Forstverwaltung und Umweltschutzverbände zu einer ersten Planungsrunde für die Renaturierung der vom Brand betroffenen Gebiete, wie es vom Verein «Freunde des Venns» hieß.
Der Brand tobte zwischenzeitlich mehrere Hundert Meter von der deutschen Grenze entfernt und gilt als einer der größten in der Geschichte Belgiens. Das Feuer zerstörte im August etwa 3.000 Hektar Land. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Einsatz eines landwirtschaftlichen Geräts das Feuer verursacht haben.