14. Oktober 2026 – dpa
Drei Menschen sind tot, fünf verletzt: Nach dem Brand in einem Bochumer Wohnhaus hat die Polizei einen Bewohner festgenommen. Er wurde von der Mordkommission vernommen.
Nach dem verheerenden Feuer mit drei Toten und fünf Verletzten in Bochum hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 41-Jährige sei ein Bewohner und wurde von der Mordkommission vernommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Der Brand: In der Nacht zu Dienstag (13. Oktober) brach in einem Mehrfamilienhaus in Bochum ein Feuer aus. Nach ersten Angaben der Polizei begann es in einer Wohnung. Die Einsatzkräfte wurden gegen 4.15 Uhr alarmiert.
Der Vorwurf: Ermittelt wird wegen Mordverdachts, als mutmaßliches Mordmerkmal nannte ein Polizeisprecher Heimtücke.
Die Opfer: Drei Erwachsene starben. «Es handelt sich hierbei um zwei Frauen (25 und 27 Jahre alt) und einen Mann (26) mit indischer Staatsangehörigkeit», so die Ermittler. Die Feuerwehr fand sie bei den Löscharbeiten leblos in einer der Wohnungen. Fünf Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen und kamen in Bochumer Krankenhäuser.
Die Rettung: Die Feuerwehr holte zwei Menschen über eine Drehleiter aus dem Gebäude, zwei über tragbare Leitern und eine Person mit einem Sprungpolster.
Die Schäden: Ein dpa-Reporter vor Ort berichtete, das Holz-Treppenhaus sei völlig zerstört. Das Haus dürfte damit unbewohnbar sein.
Der Verdächtige: Am Mittwoch teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit, dass ein 41-jähriger Mann festgenommen wurde. Der Rumäne wurde von der Mordkommission vernommen. Er ist Bewohner des betroffenen Hauses.
Das Motiv: Das ist unklar.
Der genaue Vorwurf: Ob es etwa eine gezielte Tötungsabsicht gegen eine konkrete Person gab, ist ebenfalls unklar. Auch ob ein Haftbefehl beantragt oder erlassen wurde, ist offen.
Die Brandursache: Wie genau es zu dem Feuer kam, ist nicht bekannt. Ein technischer Defekt wurde ausgeschlossen.
Die Festnahme selbst: Wann genau und wo der Mann festgenommen wurde, ist nicht bekannt.