11. September 2026 – dpa

Fußball-Bundesliga

Ex-Trainer Kwasniok zieht gegen den 1. FC Köln vor Gericht

Der 1. FC Köln und sein ehemaliger Coach treffen sich im Februar 2027 vor Gericht. Im Streit geht es um eine Vertragsklausel und Ansprüche nach der Trennung.

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Lukas Kwasniok geht gerichtlich gegen den 1. FC Köln vor. (Archivbild)

Mehr als ein halbes Jahr nach seinem Aus als Trainer zieht Lukas Kwasniok gegen den 1. FC Köln vor Gericht. Eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Köln bestätigte auf Anfrage einen Kammertermin zwischen beiden Parteien am 16. Februar 2027. Dabei gehe es um Ansprüche im Zusammenhang mit der Freistellung, sagte sie. Ein erster Gütetermin zwischen Kwasniok und dem Fußball-Bundesligisten sei ohne Erfolg geblieben.

Nach einem Bericht des «Kölner Stadt-Anzeigers» geht es konkret um eine Klausel in dem bis 2028 laufenden Vertrags des Ex-Trainers. Vertraglich soll geregelt sein, dass Kwasniok im Fall einer vorzeitigen Trennung noch bis zum Ende der Saison 2025/26 seine vollen Bezüge - demnach rund eine Million Euro Grundgehalt - erhält, danach aber nur noch die Hälfte. Der 45-Jährige soll diese Vertragsklausel für unwirksam halten und auf die vollen Bezüge pochen.

Kwasniok war im März nach einer Serie von sieben Spielen ohne Sieg vom Bundesligisten freigestellt worden. Der 1. FC Köln bestätigte gegenüber dem «Kölner Stadt-Anzeiger» den anstehenden Gerichtstermin. Geschäftsführer-Sprecher Philipp Türoff sagte der Zeitung, der Verein habe sich in dem Fall «vertragsgemäß verhalten». Zu weiteren Details des laufenden Verfahrens wollte sich der FC demnach nicht weiter äußern.

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