28. September 2026 – dpa

Drohnensichtung

Drohne unterbricht Flugverkehr am Düsseldorfer Flughafen

Ein 29-Jähriger filmt mit einer Drohne ein privates Fest – und bringt damit den Anflugverkehr am Düsseldorfer Flughafen für zehn Minuten zum Stillstand.

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Eine private Drohne hat für eine Unterbrechung des Luftverkehrs am Düsseldorfer Flughafen gesorgt. (Archivbild), Foto: picture alliance/dpa

Eine private Drohne ist in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens abgehoben und hat für eine kurzzeitige Unterbrechung des Flugverkehrs gesorgt. Nach Angaben der Polizei meldete der Flughafen am Samstagmorgen eine Drohnensichtung in rund sechs Kilometern Entfernung. «Obwohl die Drohne wenige Minuten später wieder gelandet war, wurde der Anflugverkehr am Düsseldorfer Flughafen für rund zehn Minuten unterbrochen», so die Beamten.

Am Landeort fanden die Polizisten kurze Zeit später einen 29-Jährigen, der mithilfe der Drohne Aufnahmen von einem privaten Fest gemacht haben soll. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt. Auch der Staatsschutz wurde informiert, stellte jedoch keine relevanten Anhaltspunkte fest, wie die Polizei mitteilte.

Wachsende Gefahren durch unerlaubte Drohnenüberflüge sorgen seit längerem für eine Debatte über den Schutz kritischer Infrastruktur in Deutschland. In der vergangenen Woche wurde am Berliner Flughafen eine Drohne gesichtet. Der Flugbetrieb war daraufhin für etwa 45 Minuten eingestellt worden. Nach der Sichtung hatte die Bundespolizei nach der Drohne gesucht, konnte aber nichts feststellen, hieß es.

Außerdem war im August am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff ausgerüstete Drohne entdeckt worden. Sie befand sich zwischen ukrainischen Frachtmaschinen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Die Bundesregierung machte Russland für den Angriff verantwortlich. Moskau bestreitet das.

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