26. Juni 2026 – dpa

Brände

Dachstuhlbrand in Mönchengladbach - Haus unbewohnbar

Nach einem Dachstuhlbrand in Mönchengladbach erlitten zwei Menschen Rauchgasvergiftungen. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Das Haus ist unbewohnbar.

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Dachstuhlbrand in Mönchengladbach: starker Qualm und zwei Menschen mit Rauchgasvergiftungen. (Symbolbild)

Bei einem Dachstuhlbrand in Mönchengladbach-Rheydt mit starker Qualmentwicklung ist am Freitag ein mehrgeschossiges Haus stark beschädigt worden. «Das Haus ist unbewohnbar», sagte der stellvertretende Feuerwehrchef Dietmar Grabinger. Die Bewohner müssten anderweitig untergebracht werden.

Zwei Menschen wurden wegen Rauchgasvergiftungen behandelt. Die Feuerwehr war mit etwa 80 Kräften in der Spitze im Einsatz. Der Alarm sei gegen 10.30 Uhr ausgelöst worden. Die Flammen waren relativ schnell gelöscht, am Nachmittag wurden aber noch Brandnester bekämpft, wie Grabinger sagte.

Zur Brandursache gab es zunächst keine Angaben. Es sei eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Zu den Hintergründen konnte er nichts sagen. An dem Haus wurde gearbeitet, der Altbau ist eingerüstet.

Wegen der starken Rauchentwicklung seien Anwohner während der Löscharbeiten aufgefordert worden, Fenster und Türen zu schließen, sagten die Sprecher. Ein Statiker wurde hinzugezogen, um die Schäden am Gebäude zu begutachten. Die Polizei sperrte mehrere Straßen in der Umgebung ab.

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