16. Juni 2026 – dpa
Lukas Podolski kritisiert, wie Bundestrainer Nagelsmann die Nicht-Nominierung von Said El Mala erklärt. Seine Sicht auf die Kommunikation im DFB-Team.
Die Kritik an der öffentlichen Kommunikation von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann reißt nicht ab. Mehr noch als die Nicht-Nominierung von Said El Mala vom 1. FC Köln stört den früheren Nationalspieler Lukas Podolski, wie Nagelsmann dies öffentlich begründete. «Wenn man sagt, ein Spieler sei nicht mehr im Training und deshalb werde jemand anderes nominiert, dann wirft das Fragen auf. Man hätte El Mala auch sagen können: Bleib beim FC, halte dich fit, arbeite nach einem individuellen Plan weiter und sei bereit, falls etwas passiert. In einem Turnier kann sich die Situation jederzeit ändern», sagte Podolski im Sport1-Interview.
Nach der Verletzung von Bayern Münchens Jungstar Lennart Karl hatte Nagelsmann nicht El Mala nachnominiert, sondern Leipzigs Assan Ouédraogo. Dies hatte der Bundestrainer unter anderem damit begründet, dass El Mala bereits seit einiger Zeit nicht mehr im Training sei.
«Ich finde schon, dass er eine Nominierung verdient gehabt hätte – eigentlich sogar schon früher. Nach den Verletzungen erst recht. Warum er nicht berücksichtigt wurde, weiß ich nicht», sagte Podolski, der 2014 Weltmeister mit Deutschland geworden war.